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PR-Evaluation in der Praxis - das Ende der Controlling-freien Zone "PR"

07.06.2004


PR-Abteilungen galten lange als eine der letzten Controlling-freien Zonen in deutschen Unternehmen. Doch diese Zeiten scheinen endgültig vorbei zu sein: Dies ist eines der zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie der Kommunikations-Agentur pr+co., die unter wissenschaftlicher Begleitung von Prof. Dr. Romy Fröhlich vom Institut für Kommunikationswissenschaft in München durchgeführt wurde. Demnach attestieren PR-Manager in Unternehmen und Agenturen der Evaluation von PR-Aktivitäten größte Bedeutung - gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Zwar evaluiert rund ein Drittel der befragten Unternehmen bislang nicht, doch mehr als die Hälfte davon will das ändern und den PR-Erfolg künftig messen. Von den 66 Prozent der bereits evaluierenden Unternehmen möchte ein Drittel die Erfolgskontrolle noch ausweiten. Insgesamt beteiligten sich an der Online-Umfrage auf www.PR-Wunschzettel.de 201 PR-Fachleute aus Agenturen und 170 PR-Manager aus Unternehmen.


Erfolgskontrolle ja - Budget eher nein

Evaluationsaufwand, das heißt für die meisten nach wie vor: Clippings analysieren. Dieses Tool nutzen jedenfalls 88 Prozent der erfolgsmessenden Unternehmen. Das am zweithäufigsten genannte Instrument ist die qualitative Medienresonanzanalyse (60 Prozent), gefolgt von der eigenen Einschätzung "aus dem Bauch" (46 Prozent). Doch sogar aufwändige, komplexe Verfahren wie Marktforschung (28 Prozent) oder Input-/Output-Analyse (21 Prozent) werden genutzt. Bei den Agenturen ergibt sich dasselbe Ranking der meistgenutzten Evaluationstools.


Die komplette 40-seitige Studie ist im pdf-Format gegen Entrichtung einer Schutzgebühr in Höhe von 99 Euro zzgl. MWSt. unter www.prco.de erhältlich.

Ralf Schluricke | pr+co. gmbh (GPRA)
Weitere Informationen:
http://www.pr-wunschzettel.de

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