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Steigende Bewerbungseingänge europaweit: Mitarbeitersuche durch Konjunkturflaute aufwendiger

06.05.2004


Die wirtschaftlich angespannte Situation sorgt derzeit für viel Stress in den europäischen Personalabteilungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Anfang diesen Jahres durchgeführte Befragung, die das HR- und Karriereportal StepStone in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut easyquest in sieben europäischen Ländern durchführte. Demnach verzeichnen knapp zwei Drittel der 1.600 befragten Unternehmen deutlich steigende Bewerbungseingänge - jedes zehnte Unternehmen sogar einen Anstieg um mehr als 50 Prozent. Mit einer Steigerung der Bewerbungseingänge von satten 81 Prozent verzeichnen die niederländischen Firmen den größten Zuwachs - bei jedem fünften niederländischen Unternehmen ist die Zahl um mehr als die Hälfte gestiegen. Einen ähnlich starken Zuwachs an Kandidaten, die ihre Bewerbungsunterlagen einreichen, erfahren mit 70 Prozent die deutschen Personalabteilungen. Insgesamt ist bei lediglich 9 Prozent der Befragten der Anteil der Bewerbungen im Vergleich zu den Vorjahren leicht rückläufig gewesen.

Weiterhin ist im direkten Vergleich zu den Vorjahren für viele Unternehmen die Mitarbeitersuche aufgrund der aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt schwieriger geworden. So gaben 64 Prozent der europäischen Personalmanager an, dass es heute deutlich umfangreicher und mühsamer geworden, die richtigen Kandidaten zu finden. Mit dem sprunghaften Anstieg der Bewerbungseingänge ist auch gleichzeitig die Anzahl der unpassenden Bewerbungen stark gestiegen. Diese Erfahrung machen mit 70 Prozent verstärkt die befragten deutschen und italienischen Unternehmen. Nur 17 Prozent der europäischen HR-Manager profitieren von der derzeitigen wirtschaftlichen Lage und können heute freie Stellen schneller besetzen.

Im Rahmen einer umfassenden Studie zum Thema "Aktuelle Trends auf dem Bewerbermarkt" wurden insgesamt 1.635 Personalmanager aller Unternehmensgrößen und -branchen in Dänemark, Norwegen, Schweden, Deutschland, Italien, Belgien und Holland befragt. Weitere Informationen über die Studie sowie eine Nutzeranalyse aller Teilnehmer erhalten Sie im Internet oder per eMail: nicole.goettlicher@stepstone.de .

Dr. Arnd Schweitzer | StepStone Deutschland AG
Weitere Informationen:
http://www.stepstone.de/ueberuns/default.cfm?link=workload

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