Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fehlende Weitsicht: Wie Innovationschancen vergeben werden

30.03.2004


Für die aktuelle Studie "Innovationen aufspüren" wurden rund 260 Manager befragt, wie Innovationsideen den Weg in Unternehmen finden. Das Ergebnis: Die meisten suchen beim Wettbewerb nach entscheidenden Impulsen.

Innovation ist heute, da der Wettbewerbsdruck in allen Branchen stetig ansteigt, für Unternehmen oft wesentlicher Schlüssel zum Erfolg. Doch mutiges und konsequentes Handeln ist in vielen Firmen mehr frommer Wunsch als Realität. Das zeigt die aktuelle Studie "Innovationen aufspüren" von Advanced Innovation, für die 260 Manager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden.

Eines der Kernergebnisse: 81 Prozent aller befragten Manager gaben an, beim Wettbewerb nach Impulsen und Ideen für neue Produkte und Dienstleistungen zu suchen. Angeführt wird die Suche nach Innovationsideen von der Ideenquelle Kunden; insgesamt 87 Prozent der Befragten suchen dort nach Impulsen. Die Konsequenz: das enge Wettbewerbsumfeld mit Wettbewerbern und aktuellen Kunden wird zum wichtigsten Ideengeber.

Auf die Frage nach den Instrumenten für die Umfeldanalyse zeigte sich, dass Unternehmen auch hier eher auf Bewährtes zurückgreifen. Die Beobachtung des Wettbewerbs ist für die meisten Unternehmen das Instrument, das intensiv genutzt wird (84 Prozent). Auf Platz zwei und drei folgen der Besuch von Konferenzen und Seminaren (59 Prozent) sowie Messen und Kongressen (55 Prozent).

"Wer immer nur schaut, was der Wettbewerb macht und dessen Ideen übernimmt, die schon erwiesener Maßen funktionieren, kann jegliches Risiko minimieren, wird allerdings nie unterscheidbar sein oder seine Kunden mit wirklich neuen Dingen überraschen und begeistern können.", so Dr. Peter Kreuz - einer der Studienautoren.

Dieses Ergebnis zeigt, dass Unternehmen, die sich hauptsächlich auf Instrumente wie Wettbewerbsbeobachtung oder die Teilnahme an den genannten Veranstaltungen verlassen, kaum die Chance haben, branchenunübliche innovative Ideen zu gewinnen, denn dort treffen Unternehmer wiederum fast ausschließlich auf ihre brancheninternen Wettbewerber. Wer mit dieser engen Sicht am Markt operiert, nimmt vieles nicht wahr, was für seinen Erfolg durchaus von Bedeutung sein kann.

Die Studie "Innovationen aufspüren" zeigt aber nicht nur den Status Quo. Sie vermittelt Managern auch das notwendige Wissen und internationale Best Practice Beispiele, wie neue Ideen für innovative Leistungsangebote systematisch aufgespürt und sinnvoll bewertet werden können. "Wir wollen dazu ermuntern, neue und auch bewiesenermaßen erfolgreiche Wege bei der Ideenfindung zu beschreiten", sagt Peter Kreuz. Schritt für Schritt werden die verschiedenen Methoden Ideensammlung und Bewertung erklärt, kritische Erfolgsfaktoren bei der Entwicklung neuer Ideen beleuchtet und anhand von Praxisbeispielen veranschaulicht. Für Manager, die neue Ideen für innovative Produkte und Services zum wichtigen Erfolgsfaktor ihres Unternehmens machen wollen, liefert die Studie wichtiges Wissen.



Sie benötigen weitere Informationen zur Studie, ein Rezensionsexemplar,


Bildmaterial, Grafiken oder haben Sie andere Fragen zu unseren Studien? Dann
wenden Sie sich bitte an:
Dr. Peter Kreuz

Tel.: (+43) 1 9551457 11
Fax: (+43) 1 9551457 18
E-Mail: peter.kreuz@advanced-innovation.com

Bernadette Kneidinger | Advanced Innovation
Weitere Informationen:
http://www.advanced-innovation.com

Weitere Berichte zu: Erfolgsfaktor Impuls Innovationschance Innovationsidee

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise