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Ein Drittel der Menschen leidet an Vitaminmangel

24.03.2004


Sicherstellung der Versorgung laut Unicef entscheidend



Weltweit fehlen einem von drei Menschen die notwendigen Vitamine. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Unicef und The Micronutrient Initiative gekommen. Dieser Mangel hindere Millionen Menschen daran, ihr volles körperliches und geistiges Leistungsvermögen zu erreichen. Anstrengungen zur Bekämpfung der Armut, Verringerung der Kindersterblichkeit und Verbesserung der Gesundheit von Müttern seien zentral von der Sicherstellung einer besseren Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen abhängig.



Ein Mangel an Vitaminen und Mineralien kann eine ganze Reihe von Problemen von der Verringerung des IQ bis zur Schwächung des Immunsystems verursachen. Ein Jodmangel wird dafür verantwortlich gemacht, dass 20 Millionen Babys mit geistigen Beeinträchtigungen geboren werden. Der Mangel an Vitamin A verursacht aufgrund des geschwächten Immunsystems eine Million Todesfälle bei den Unterfünfjährigen. Eine kürzlich veröffentlichte Studie wies laut BBC nach, dass weltweit einer von fünf Menschen über die Nahrung nicht ausreichend mit Zink versorgt wird. Mit dieser Unterversorgung steigt das Risiko von Durchfällen und Lungenentzündung. In schweren Fällen kann der Mangel an Vitaminen und Minerastoffen zu einer Anämie und Erblindung führen.

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.unicef.org
http://www.micronutrient.org

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