Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Online-Banking: Zwei Drittel tun es

11.02.2004


Bereits zwei Drittel aller Internet-User nutzen Online-Banking. Dies zumindest hat eine großangelegte Umfrage von Hamburger Internetconsultern unter deutsprachigen Internet-Nutzern ergeben. Demnach ist das Potenzial von Web-Banking sogar noch höher: Denn satte 74 Prozent der Befragten haben grundsätzlich Interesse daran, ihre privaten Bankgeschäfte über das Internet abzuwickeln.



Das Neukundenpotenzial im Bereich Online-Banking wird von den Anbietern aber noch immer nicht ausgeschöpft. Laut einer von den Hamburger Internetconsultern Fittkau & Maaß veröffentlichten Studie beträgt das Nutzerpotenzial der am privaten Online-Banking interessierten, aber noch nicht aktiven User rund acht Prozent. Für die im Rahmen der "WWW-Benutzer-analyse W3B" erhobenen Zahlen wurden zwischen 1. Oktober und 5. November vorigen Jahres 117.500 deutschsprachige Internet-Nutzer online befragt.



Laut den W3B-Ergebnissen ist der Anteil der Nutzer mit grundsätzlichem Interesse am Online-Banking seit 2001 von 67 auf 74 Prozent gestiegen. Im selben Zeitraum wuchs der Anteil der bereits aktiven "Online-Banker" von 57 auf 66 Prozent. Diese Werte sind im Verlauf des Vorjahres weitgehend stabil geblieben. D.h. acht Prozent der User wollen zwar ihre Bankgeschäfte über das Internet erledigen, haben sich aber noch nicht dazu durchgerungen, es tatsächlich zu tun.

Parallel zum allgemeinen Online-Verhalten steigt auch bei den "Web-Bankern" der Anteil der weiblicher Nutzer stetig an. Betrug der Frauenanteil unter den Nutzern von Online-Banking vor drei Jahren noch 25 Prozent, so sind derzeit bereits 37 Prozent der User weiblichen Geschlechts. Um sich über Anlageformen zu informieren, besucht jeder achte Nutzer Websites zum Thema Finanzen, Börse oder Aktien. Noch beliebter sind Internet-Seiten von Banken und Sparkassen, die von 37 Prozent der deutschsprachigen Online-Nutzer regelmäßig aufgesucht werden. Wenn es jedoch um konkrete Entscheidungen geht, so spielen Internet-Angebote noch eine untergeordnete Rolle. Hier sind die Fachpresse und vor allem persönliche Berater z.B. von Banken oder aus dem Bekanntenkreis wesentlich wichtiger, heißt es in der Studie.

Georg Panovsky | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.fittkaumaass.de

Weitere Berichte zu: Bankgeschäft Internetconsultern Online-Banking

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise