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Studie: Portable Brennstoffzellen bald auf dem Markt

15.12.2003


Laptops werden zu den ersten Massenprodukten gehören, die portable Brennstoffzellen als Energiequelle nutzen. Weil die mobilen Computer mit immer mehr zusätzlichen Funktionen ausgestattet werden, benötigen sie entsprechend viel Energie. Die bislang gebräuchlichen Lithium-Ionen-Akkus halten den steigenden Anforderungen auf Dauer nicht mehr stand und werden in absehbarer Zeit durch die netzunabhängigen Energieversorger mit Wasserstoff oder Methanol als Brennstoff ersetzt werden. Dies ist eines der Ergebnisse der "European Portable Fuel Cell Study" (EPFCS), für die unter anderem Experten aus zehn Ländern befragt wurden. Die Studie ist das erste umfassende Nachschlagewerk, das Einsteigern wie Profis einen umfassenden Überblick über die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bei portablen Brennstoffzellensystemen in Europa vermittelt.



Die Autoren der Studie - das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (Freiburg), Freesen & Partner (Düsseldorf) und die VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH (Berlin) - haben europaweit Entwicklungen und Trends im Bereich der portablen Brennstoffzellen untersucht und mit dem aktuellen Stand in den USA und Japan verglichen. Vor- und Nachteile verschiedener Brennstoffzellen-Typen werden in der Studie ebenso beleuchtet wie die Vertriebsinfrastruktur für den Brennstoff. Ausführliche Informationen finden die Leser über Markttrends und -potenziale speziell für kleine und mittlere Unternehmen. Auch Projekte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich in diesem Segment betätigen, werden vorgestellt. Ein Teil der Studie widmet sich den Finanzierungsmöglichkeiten sowohl über private Finanziers wie Banken, Venture Capital oder Brennstoffzellen-Fonds als auch mit öffentlichen Mitteln aus europäischen oder nationalen Fördertöpfen. Eine komplette Aufstellung aller Initiativen, Netzwerke, Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich in Europa dem Thema portable Brennstoffzellen widmen, rundet die Studie ab.



Die "European Portable Fuel Cell Study" ist wahlweise in englischer oder in deutscher Sprache erhältlich und kann unter http://www.fuelcellnet.com/ bestellt werden.

Weitere Informationen gibt es bei

VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH
Marco Voigt
Rheinstraße 10 B, 14513 Teltow
Telefon: 03328/435-277, E-Mail: voigt@vdivde-it.de

Wiebke Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.fuelcellnet.com

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