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Konsumklima wird freundlicher

28.11.2003


Ergebnisse der GfK-Konsumklima-Studie im November 2003

Offensichtlich stellt sich bei deutschen Verbrauchern vorweihnachtliche Stimmung ein. Sie schöpfen Hoffnung, dass es mit der Konjunktur aufwärts geht und sich ihre persönliche Einkommenssituation verbessert. Angesichts dieser leichten Stimmungsverbesserung im November könnte der Handel doch noch auf ein gutes Weihnachtsgeschäft hoffen.

Ähnlich wie Finanzanalysten (ZEW) und Unternehmer (ifo) äußern sich auch die Konsumenten im November erstmals wieder optimistischer in Bezug auf Konjunktur und persönliche Erwartungen bei Einkommen und geplanten Anschaffungen. Erstmals seit einigen Monaten entwickelten sich im November alle die Verbraucherstimmung betreffenden Indikatoren nach oben. Dementsprechend erhöhte sich auch der zusammengefasste Konsumklimaindikator mehr als in den Monaten zuvor. Es wäre allerdings verfrüht, von einem grundlegenden Aufschwung bei der Neigung, in größere Anschaffungen investieren, zu sprechen. Es ähnelt mehr einem zarten Pflänzchen, das schnell verwelken könnte, sollte der Wind wieder rauer wehen. Neben den Unsicherheiten, die aus der politischen Reformdebatte resultieren, ist es insbesondere die nach wie vor hohe Arbeitslosigkeit, die verhindert, dass die Konsumenten ihre Konsumzurückhaltung gänzlich aufgeben.

Aussicht für das Konsumklima: Aufwärtsentwicklung allmählich in Sicht

Die positive Entwicklung aller Verbraucherindikatoren sorgt dafür, dass das Konsumklima wieder etwas stärker zulegt. Der Indikator wird für Dezember voraussichtlich einen Wert von 5,7 Punkten erreichen. Im Vergleich zum November sind das zwar nur 0,3 Punkte mehr. Jedoch ist damit die Wahrscheinlichkeit gewachsen, dass das Weihnachtsgeschäft dem Handel doch noch mehr Geschäft bringt, als in den Vormonaten anzunehmen war.

Das bedeutet jedoch nicht, dass deutsche Verbraucher ihre Verunsicherung überwunden haben und gänzlich von Sorgen befreit in die Zukunft schauen. Die nächsten Wochen werden ihnen einen ersten Eindruck geben, ob ihr vorweihnachtlicher Optimismus im Hinblick auf einen Wirtschaftsaufschwung und damit auch im Hinblick auf eine Belebung des Arbeitsmarkts berechtigt war.



Pressekontakt:


Dr. Ulrike Schöneberg,
Tel. +49 (0)911 395 2645,
ulrike.schoeneberg@gfk.de

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