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IT-Experten besser als ihr Ruf

13.11.2003

Viren, Würmer und Trojaner bleiben die größte Sicherheitsbedrohung für Firmen-Computernetze. Sie verursachen fast die Hälfte aller IT- Sicherheits-Probleme in Deutschland und den USA. Menschliche Unzulänglichkeit beklagen heimische Unternehmen dagegen seltener. Nur jeder fünfte IT-Verantwortliche sieht den Mangel an qualifiziertem Personal als entscheidende Sicherheitslücke. In Nordamerika ist es dagegen jeder dritte. Das zeigt die Studie "IT- Security 2003" der InformationWeek, an der sich Mummert Consulting beteiligt hat.

In US-Firmen ist das Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter nicht besonders groß. Zwar werden in erster Linie externe Angriffe für die Manipulationen verantwortlich gemacht, doch in jedem zweiten Fall sollen Mitarbeiter den Firmencomputer für eigene Zwecke manipuliert haben. In Deutschland bekommen die Mitarbeiter bessere Noten. Hier steht bei jedem dritten IT-Sicherheits-Verstoß ein Betriebsangehöriger unter Verdacht. Ehemalige Mitarbeiter werden in jedem zehnten Fall als Täter angenommen.

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Erstaunlich ist die Ahnungslosigkeit, mit der viele Firmen den Verstößen gegenüberstehen. Jedes dritte Unternehmen weiß nicht, wo die Sicherheitslücken sind. Und mehr als die Hälfte hat keine Ahnung, wie viele Sicherheitsverstöße es im vergangenen Jahr gegeben hat. 29 Prozent der Unternehmen mussten teils schwerwiegende Eingriffe ins eigene Netz hinnehmen. Elf Prozent registrierten sechs und mehr Verstöße. Meistens legten die Computerangriffe alle Geschäftsanwendungen einschließlich E-Mail lahm. Bei rund einem Viertel der Firmen fiel gleich das gesamte Netzwerk aus. Jedes fünfte Unternehmen blieb jedoch nach eigenen Angaben von IT-Sicherheits-Verstößen verschont.

Trotz der Attacken: Die Ausfallzeiten nach Angriffen auf das Firmennetz in Deutschland sanken gegenüber dem Vorjahr erkennbar - vor allem dank des qualifizierten Personals. 32 Prozent der Betriebe (Vorjahr: 28 Prozent) blieben ohne Ausfallzeiten. Nur vier Prozent waren länger als drei Tage lahmgelegt (Vorjahr: drei Prozent). Der geschätzte finanzielle Schaden fällt dementsprechend geringer aus. Knapp die Hälfte der Unternehmen geht von überhaupt keinem Verlust aus. Die meisten Betroffenen (32 Prozent) nennen eine Schadenshöhe von bis zu 10.000 Dollar.

Jörg Forthmann | Mummert Consulting AG
Weitere Informationen:
http://www.mummert-consulting.de

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