Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationale CIO-Studie: Schwachpunkt IT-Sicherheit in Unternehmen

31.10.2003


Nirgends auf der Welt ist die Zahl der sicherheitskritischen Vorfälle so hoch wie in deutschen Firmen - Nur ein Viertel der weltweit Befragten kontrolliert und misst die Wirksamkeit von Sicherheitsvorkehrungen

... mehr zu:
»CIO-Studie »IDG »IT-Sicherheit

Obwohl die Unternehmens-IT immer größeren Risiken ausgesetzt ist – von außen ebenso wie von innen – , haben sich Entscheider weltweit bislang nicht angemessen positioniert: Sie reagieren zwar auf rechtliche Vorschriften oder Branchentrends, bewerten Risiken aber nicht individuell und gehen nicht aktiv dagegen vor. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das IT-Wirtschaftsmagazin "CIO" (Ausgabe 11/2003; EVT: 3. November) unter Berufung auf seine amerikanische Schwesterpublikation exklusiv für den deutschsprachigen Raum vorstellt. Demnach geben die 671 IT-Entscheider aus Deutschland an, dass sie im Durchschnitt 10,2 Prozent ihres IT-Budgets für die Risikoabwehr ausgeben. Damit liegen sie zwar ein Prozent höher als Unternehmen in den USA, zugleich aber war nirgends auf der Welt die Zahl der sicherheitskritischen Vorfälle so hoch wie in deutschen Firmen.

Schwächen zeigt vor allem die Überprüfung der IT-Sicherheitsvorkehrungen: Von den 7.596 IT-Entscheidern, Sicherheitsverantwortlichen und Unternehmenschefs, die weltweit befragt wurden, gab ein Viertel (24 Prozent) an, ihr Unternehmen würde die Effektivität der getroffenen Maßnahmen weder messen noch überprüfen. Nur 37 Prozent werteten die Wirksamkeit ihrer Sicherheitsmethoden durch Messverfahren aus, während 31 Prozent sich ausschließlich auf die Kontrolle konzentrieren.


Gefragt, welchen Gefahren die Entscheider ihre besondere Aufmerksamkeit schenken, antworteten 70 Prozent, dass der sichere Umgang mit E-Mails höchste Priorität habe. Außerdem werden die Netzwerk- (68 Prozent), die Anwender- (67 Prozent) und die System-Administration (67 Prozent) besonders abgesichert. Zehn Prozent der Befragten rügten, ihre Firma habe keine formale Sicherheitsstrategie.

Über CIO "CIO – IT-Strategie für Manager" berichtet monatlich über wirtschaftliche und strategische Aspekte des Informationstechnik-Einsatzes in Unternehmen. Das Magazin wendet sich an Führungskräfte aller Branchen, die über den strategischen IT-Einsatz in ihren Unternehmen entscheiden. CIO erscheint seit Oktober 2001 im IDG Business Verlag, München, der zur IDG Communications Verlag AG gehört.

Heinrich Seeger | CIO IT Wirtschaftsmagazin
Weitere Informationen:
http://www.cio.de

Weitere Berichte zu: CIO-Studie IDG IT-Sicherheit

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise