Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Arbeitsplatz der Zukunft: Das eigene Zuhause

16.09.2003


Unter den Vorzeichen der modernen Technologie sind die sozioökonomischen Auswirkungen computergestützter Systeme schwierig zu bewerten, doch ein Gebiet, auf dem sie einschneidende Auswirkungen hatten und weiterhin haben, ist die Arbeitswelt.



Der Computer hat mehr als alle anderen Entwicklungen seit der Erfindung des Papiers die nachhaltigsten Auswirkungen auf unsere Art zu arbeiten gezeitigt. Mit dem Aufkommen des vernetzten Arbeitens per Internet hat der Computer die geografische Abhängigkeit sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer immer weiter verringert.

... mehr zu:
»Produktivität »Telearbeit


Die dynamische Anziehungskraft, die der wachsende Trend zum "Arbeiten außerhalb des Büros" schon heute besitzt, ist inzwischen so groß geworden, dass die Telearbeit, wie sie heute genannt wird, einen der größten Beiträge zu einer künftigen nachhaltigen Entwicklung leistet. Um ein Verständnis dafür zu schaffen, welche Rolle der Telearbeit zukommen und welche Auswirkungen sie haben könnte, wurde im IST-Projekt SUSTEL versucht, mit einem Pilotprojekt zu Erkenntnissen über die Gebiete und das Ausmaß der Vorteile der Telearbeit zu gelangen.

Dabei lieferte die Betrachtung der Produktivität und der Kosten - zwei Bereiche, die für alle Branchen von größter Bedeutung sind - durchweg positive Ergebnisse. Hinsichtlich der Produktivität lieferte die Studie den überraschenden Nachweis, dass sich bei einem deutlichen Produktivitätszuwachs die Abwesenheitsquote verringerte. Telearbeiter brachten außerdem mehr Kreativität in ihre Arbeit ein, arbeiteten länger und machten insgesamt weitaus weniger Fehler als ihre Kollegen im Büro. Hinsichtlich der Kosten konnten die Vorteile direkt der Reduzierung des betrieblichen Overheads, bezogen auf die Bürofläche, zugeordnet werden.

Insgesamt zeigte auch der soziale Aspekt der Telearbeit sehr positive Ergebnisse, berichteten doch die Mitarbeiter über einen besseren Gesundheitszustand infolge geringerer Stresserscheinungen wegen der entfallenden Pendleraktivitäten, eine bessere Lebensqualität und mehr Ausgewogenheit zwischen Arbeit und Privatleben. Das Pilotprojekt führte zur Entwicklung von Telearbeit-Bewertungstools, die per Internet verfügbar sind und Unternehmen unterstützen können, die bestimmte Telearbeit-Module für mögliche Anwendungen in ihrem betrieblichen Umfeld analysieren möchten.

Kontakt:

Peter James
The UK Centre for Economic and Environmental Development
Priestgate House, 3/7 Priestgate PE1 1JN
Peterborough, United Kingdom
Tel: +44-1733-311644
Fax: +44-1733-312782
Email: p.james@ukceed.org

Peter James | ctm
Weitere Informationen:
http://www.sustel.org

Weitere Berichte zu: Produktivität Telearbeit

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise