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79 Prozent der Arbeitnehmer würden für Wirtschaftsaufschwung persönliche Opfer bringen

09.09.2003


Um der Wirtschaft aus der Krise zu helfen, wären 79 Prozent der Deutschen bereit, persönliche Einschnitte in Sachen Verdienst oder Freizeit zu akzeptieren. So wäre jeder vierte Arbeitnehmer (25 Prozent) gewillt, vorübergehend auf Lohnerhöhungen zu verzichten.



Rund jeder Fünfte (21 Prozent) würde eine längere Wochenarbeitszeit in Kauf nehmen. 16 Prozent der arbeitenden Bevölkerung wären vorübergehend bereit, auf Weihnachts- oder Urlaubsgeld zu verzichten; 12 Prozent würden weniger Feiertage und 6 Prozent weniger Urlaubstage in Kauf nehmen. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen EMNID-Umfrage im Auftrag der Programmzeitschrift auf einen Blick (1003 Befragte).

Lediglich 19 Prozent der deutschen Arbeitnehmer lehnen persönliche Abstriche zu Gunsten der Konjunktur ab. Interessant: Junge Arbeitnehmer bis 29 Jahre bevorzugen den vorübergehenden Verzicht auf Lohnerhöhungen (39 Prozent), während Beschäftigte über 60 Jahre bereit wären, längere Wochenarbeitszeiten zu tolerieren, um der Wirtschaft auf die Sprünge zu helfen.

Thomas Merz | auf einen Blick

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