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Neue Forschungen liefern Hinweise auf wachsende digitale Kluft in Europa

12.08.2003


Eine neue Studie über die Verbreitung von Breitbandanschlüssen in Europa legt den Schluss nahe, dass 2008 der Anteil der Haushalte mit Breitband-Internetanschluss zwischen fünf Prozent in Griechenland und 45 Prozent in Norwegen schwanken dürfte.



Die Zahlen wurden von Forrester Research zusammengestellt, deren Bericht zu der Schlussfolgerung gelangt: "Der Breitband-Reichtum Europas wird ungleich verteilt sein, wobei es ein deutliches Nord-Süd-Gefälle gibt." Forresters Prognose zufolge sollen bis 2008 30Prozent aller Haushalte in Europa über Breitband verfügen.

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Lars Godell, leitender Analyst bei Forrester, sagte: "Skandinavien und die Niederlande werden an der Spitze stehen, das deutschsprachige Europa, Belgien, Finnland und das VK werden den zweiten Rang belegen, während Südeuropa und Irland weiterhin das Schlusslicht bilden."

Die unterschiedliche Breitband-Verbreitung zwischen den Ländern ersten und zweiten Ranges ist nach Forrester auf allgemein geringere Online-Verbreitungsraten und höhere Breitband-Abonnementgebühren zurückzuführen. Voraussichtlich über 40 Prozent der Haushalte in den Ländern ersten Ranges werden bis 2008 über einen Hochgeschwindigkeits-Zugang verfügen, in den Ländern zweiten Ranges dagegen 25 bis 30 Prozent.

Godell beschreibt die geringeren Breitband-Verbreitungsraten in Südeuropa und Irland als "nicht verwunderlich, bedenkt man das allgemein niedrigere Niveau der Internetnutzung in diesen Ländern". Das Zugangsniveau dürfte in diesen Ländern bis 2008 zwischen fünf Prozent in Griechenland und 24 Prozent in Italien rangieren.

| cn

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