Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Noch keine Standardlösung für die Proteomik-Probenvorbereitung

26.03.2003


Weltmarkt für Proteomik-Probenvorbereitung



Integrierte, kundenspezifische und validierte Lösungen für Proteomik-Analysen und Wirkstoffforschung bilden die Grundlage für ein exponentielles Wachstum im Weltmarkt für Proteomik-Probenvorbereitung. Im Jahr 2000 noch auf 57,8 Millionen US-Dollar beziffert, wird das Marktvolumen laut einer neuen Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://biotech.frost.com) bis 2009 auf 367,7 Millionen US-Dollar steigen.



Welchen Stellenwert die Proteomik mittlerweile in Forschung und Produktenwicklung einnimmt, wird unter anderem durch das umfangreiche finanzielle Engagement diverser Organisationen, darunter das renommierte britische National Heart, Lung and Blood Institute, deutlich. Auch das wachsende Interesse von Risikokapitalgebern treibt die Forschung und damit den Probendurchsatz voran und führt so zu einem erhöhten Bedarf an Techniken für die Probenvorbereitung.

Spezifische Proben für unterschiedliche Tests

Die größte Herausforderung liegt laut Frost & Sullivan zur Zeit noch im uneinheitlichen Charakter der Proteomik selbst. Dieser Umstand behindert die Entwicklung einer Standardlösung für die Probenvorbereitung. Da die Proben individuell an den jeweiligen Forschungsbereich angepasst sein sollten, müssen sie notwendigerweise unterschiedliche Merkmale aufweisen. Damit hängt der Erfolg eines Anbieters davon ab, ob es ihm gelingt, speziell auf die Anforderungen des Kunden zugeschnittene Lösungen zu schaffen. Eine individualisierte Probenvorbereitung ermöglicht dem Kunden die Konzentration auf das Testdesign, erleichtert die Datenanalyse und führt damit zu aussagekräftigen Ergebnissen.

Black-Box-Lösungen durch Vorwärtsintegration

Als durchaus wertvoll für die Forschung haben sich mittlerweile integrierte Paketlösungen erwiesen, die zertifizierte Werkzeuge für die zweidimensionale Gel-Elektrophorese bzw. Flüssigkeitschromatographie und die anschließende Massenspektrometer-Analyse beinhalten. "Diese Black-Box-Lösungen sind das erfolgreiche Ergebnis einer Strategie, bei der die Hersteller von Proteomik-Tools auf die Vorwärtsintegration speziell im Bereich Informatik setzen," erläutert Sinead Igoe, Healthcare Analyst bei Frost & Sullivan.

Konsolidierungstrends zu erwarten

Noch zeichnet sich in dem noch jungen Weltmarkt für Proteomik-Probenvorbereitung kein erkennbarer Konsolidierungstrend ab, obwohl die Branche für Allianzen durchaus reif ist. "Marktneulinge und kleinere Wettbewerber sollten entweder zusätzliche Ressourcen einbringen oder aber Partnerschaften mit größeren Firmen schließen, die bereits über ein Vertriebsnetz verfügen," rät Igoe.

Die neue Analyse von Frost & Sullivan ist Teil eines Subskriptionsservice zum Thema Proteomik. Der Service umfasst außerdem Weltmarkt-Analysen zu den Bereichen Massenspektrometrie, Protein-Arrays und zweidimensionale Gel-Elektrophorese.


Titel der Analyse:
World Proteomics Sample Preparation Market (Report A451-55)

Weitere Informationen:

Katja Feick
Public Relations Executive

Frost & Sullivan
Clemensstrasse 9
60487 Frankfurt/Main
Tel. 069-77033-12
Fax 069-234566
katja.feick@frost.com

| Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://biotech.frost.com.
http://www.presse.frost.com
http://www.frost.com/prod/corpnews.nsf/0/04EBBC950752B45780256CF4003E6AC2?OpenDocument&fcmseq=1048602496280

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Klimawandel verstärkt Selenmangel
21.02.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

nachricht Echtzeit-Feedback hilft Energie und Wasser sparen
08.02.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

22.02.2017 | Medizin Gesundheit

Möglicher Zell-Therapieansatz gegen Zytomegalie

22.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

22.02.2017 | Geowissenschaften