Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nabab-Report: Effizienz der Online-Werbung

11.12.2002


Höchste Wirkung erzielt Pop-up-Werbung



Das Marktforschungsinstitut Fessel-GfK hat in einer umfangreichen Praxisstudie mit den Medien ORF.at, diepresse.com, derStandard.at und Telekurier getestet, ob die Bekanntheit der neuen Produktgruppe "Nabab" durch ausschließliche Bewerbung im Internet gehoben werden kann. Tatsächlich konnte durch Onlinewerbung die Produktawareness um mehr als 100 Prozent gesteigert werden. "Der Nabab-Report" wurde gestern, Dienstagabend, von Swatch, adworx und Fessel-GfK vorgestellt.

... mehr zu:
»Medium »Nabab-Report »Telekurier


Die Uhr von Swatch mit dem Namen "Nabab" wurde bisher in keinem Medium beworben. Dadurch ergaben sich ideale Vorraussetzungen für einen in Österreich einmaligen Versuch: den "Nabab-Report". Ziel war es, die Effekte der Onlinewerbung auf die Bekanntheit eines Produkts zu testen - ohne verzerrende Wirkung durch Werbung in anderen Medien. Im gesamten Testzeitraum gab es keine anderen Werbemaßnahmen der Firma Swatch für diese Produktgruppe in Österreich.

Die Bekanntheit von "Nabab" wurde im Oktober 2002 unter 3.000 Befragten von Fessel-GfK abgetestet, um festzustellen, wie hoch die Awareness der noch nicht beworbenen Produkte in der Zielgruppe war, und welche Eigenschaften mit diesen (sofern doch bekannt) assoziiert wurden. Diese 3.000 Befragten wurden von der Kampagne und vom Posttest ausgenommen, um das Ergebnis nicht zu verzerren.

Im November 2002 wurde eine von der Mediacom beyond interactive geplante Onlinekampagne, im Gegenwert von 118.000 Euro (lt. Preisliste), auf den Seiten von ORF.at, derStandard.at, Telekurier und diepresse.com geschaltet. Diese Medien verfügen in Österreich zusammen mehr als 64 Prozent kumulierte Reichweite (Angaben laut AIR - Austrian Internet Radar, Welle I 2002). Es kamen Banner, Pop-ups und Skyscraper mit einer gezielten Streuung und einem vorher definierten Werbedruck (Frequency Capping) zum Einsatz. Die Kampagne lief über den Zeitraum von einem Monat und erreichte dabei 1,9 Mio. Sichtkontakte.

Nach Abschluss der Kampagne wurden 4.000 User mittels Pop-up-Test von Fessel-GfK befragt. Je nach Werbemittel und Werbedruck konnte dabei eine Steigerung der Bekanntheit um 100 Prozent (von sechs Prozent auf 13 Prozent) bei zwei Bannerkontakten und um 300 Prozent (von sechs Prozent auf 19 Prozent) bei fünf Pop-up-Werbekontakten erzielt werden. Die Werbeerinnerung nahm mit der Anzahl der Werbekontakte kontinuierlich zu, wobei die Kurve bei mehr als sechs Werbekontakten abflachte. Die höchste Werbewirkung erzielte Pop-up-Werbung. Die Werbeerinnerung wurde in allen Kontaktklassen eindeutig dem Internet zugeordnet (mehr als 65 Prozent).

Mit dieser Testkampagne wollte Swatch die Einsatzmöglichkeiten des jungen Mediums Internet für seine Marke bzw. konkrete Produkte abtesten. "Der Test hat uns gezeigt, dass dies mit dem Medium Internet sehr gut funktioniert", erklärte Petra Gnad, Marketingmanagerin von Swatch Österreich.

Hubert Thurnhofer | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.swatch.com

Weitere Berichte zu: Medium Nabab-Report Telekurier

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Europaweite Studie zu „Smart Engineering“
30.03.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie