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Studie "Neuer Markt 2002" veröffentlicht

18.10.2002

Die Bedeutung von zukunftsorientierten Wachstumsunternehmen für die deutsche Volkswirtschaft unterstreicht eine neue Studie von Roland Berger Strategy Consultants zur Beschäftigungsentwicklung bei den Unternehmen des Neuen Marktes im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.

Danach ist die Beschäftigtenzahl der Unternehmen am Neuen Markt im Zeitraum Juli 2001 bis Juli 2002 durch das Ausscheiden von insgesamt 61 Unternehmen zwar zurückgegangen, die am Neuen Markt verbliebenen 283 Unternehmen haben ihre Beschäftigung aber trotz der negativen Börsenentwicklung gesichert und sogar leicht erhöht. Die Unternehmen des Neuen Marktes bieten danach fast 160.000 Beschäftigten einen Arbeitsplatz, von denen über die Hälfte erst nach dem Börsengang der Unternehmen geschaffen worden sind. Insgesamt ist der Anteil der hochqualifizierten Arbeitsplätze im Forschungs- und Entwicklungsbereich dabei deutlich höher als im Durchschnitt der Gesamtbeschäftigung.

Die zukünftige Bereitstellung von Finanzmitteln für die Entwicklung und Durchsetzung neuer innovativer Ideen ist die Voraussetzung für den Strukturwandel unserer Volkswirtschaft hin zu den Märkten und Arbeitsplätzen der Zukunft und damit für die weitere Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland.

Die Neusegmentierung des Aktienmarktes an der Frankfurter Wertpapierbörse ist ein wichtiger Schritt, das Vertrauen der Anleger wiederherzustellen und kleinen und mittleren Wachstumsunternehmen den Zugang zu den Kapitalmärkten zu erhalten.

Die Studie "Neuer Markt 2002" finden Sie auf unserer Homepage unter http://www.bmwi.de. Politikfelder/Informationsgesellschaft.

| BMWi

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