Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bezahlen mit dem Handy?

15.10.2002


Mit Online-Umfrage will Augsburger Wirtschaftsinformatiker Kriterien der Akzeptanz mobiler Zahlungsverfahren klären

... mehr zu:
»Akzeptanz »Handy »Zahlungsverfahren


Ganz ohne Bargeld und Kreditkarte bezahlen - technisch ist das inzwischen möglich. Wer ein Handy besitzt, kann seine Geldgeschäfte übers Mobiltelefon abwickeln. Ob alle Kunden aber bereit sind, die neuen Möglichkeiten zu nutzen, soll derzeit eine Studie von Dietmar Wiedemann am Augsburger Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik II (Prof. Dr. Klaus Turowski) an der Universität Augsburg klären.

WAS ERWARTET DER DURCHSCHNITTLICHE HANDY-NUTZER?

Im Rahmen seiner Diplomarbeit "Akzeptanzkriterien für mobile Bezahlverfahren" befragt Wiedemann per Online-Fragebogen mögliche Nutzer der mobilen Bezahlweise: "Mich interessiert, wie das Verfahren aussehen muss, damit der durchschnittliche Handy-Nutzer davon Gebrauch macht."

TECHNISCH INTERESSIERTE EHER ANSPRECHBAR?

In seiner Untersuchung will Wiedemann klären, wie hoch die Akzeptanz der Handy-Zahlungsweise in verschiedenen Situationen sein kann. Können die Anbieter eher Internet-erfahrene und technisch Interessierte ansprechen, die bereits viele Einkäufe im Internet tätigen? Wer bei Internet-Auktionen mitsteigert oder sich Klingeltöne für sein Handy downloaded, könnte sich vielleicht sehr für die mobile Zahlungsweise begeistern - eine richtige Vermutung?

WIE TEUER DARF’S DENN SEIN?

Die Umfrage soll aber darüber hinaus klären, ob in Zukunft "reale Einkäufe" im Supermarkt oder an der Kinokasse per Handy keine Ausnahme mehr sein werden. Die Akzeptanz des Verfahrens in verschiedenen Bezahlsituationen werde von vielen Kriterien abhängen, meint Wiedemann. Welche Gebühren halten die User beispielsweise für angemessen? Und wie müsste ein Anmeldeverfahren aussehen, damit man sich gerne fürs mobile Bezahlen entscheidet?

SPEZIELLE ANREIZE FÜR SPEZIELLE ZIELGRUPPEN?

"Ich will mit meiner Befragung klären, wen man in puncto mobile Zahlungsverfahren wie ansprechen kann", so Wiedemann, "dazu müssen sich möglichst viele Menschen an der Umfrage beteiligen." Es gelte dabei auch, herauszufinden, ob man verschiedene Zielgruppen auf unterschiedliche Weise für die Handy-Bezahlweise begeistern kann.

PREISE IM WERT VON 6.500 EURO

Seit 3. Oktober ist der Online-Fragebogen von Dietmar Wiedemann im Internet unter http://www.mobile-payment.biz für alle zugänglich. Wer sich an der Umfrage beteiligt, nimmt automatisch an einem Gewinnspiel teil und kann sich ab Dezember über die Ergebnisse der Erhebung informieren lassen. Es werden Software-Pakete, ein Handy und weitere attraktive Preise im Gesamtwert von 6500 Euro verlost.

KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN:
Dietmar Wiedemann
Haldenweg 21
89407 Dillingen
Telefon: 0171/2428018 oder 09071/8693
e-mail: dietmar.georg.wiedemann@student.uni-augsburg.de

Klaus P. Prem | idw
Weitere Informationen:
http://www.mobile-payment.biz

Weitere Berichte zu: Akzeptanz Handy Zahlungsverfahren

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave
02.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

nachricht Europaweite Studie zu Antibiotikaresistenzen in Krankenhäusern
18.11.2016 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie