Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Große multinationale Studie zur Männergesundheit

23.09.2002


10. Weltkongress der International Society for Sexual and Impotence Research (ISSIR): Ergebnisse unterstreichen Notwendigkeit neuer Therapieangebote zur Verbesserung der erektilen Funktion Umfrage zeigt: Viele Therapieangebote bleiben hinter Erwartungen zurück

Die Ergebnisse einer großen multinationalen Studie zur Männergesundheit mit dem Titel Men’s Attitudes on Life Events and Sexuality (MALES) unter Beteiligung von über 27.000 Männern zeigen, dass zahlreiche der derzeitigen Behandlungsangebote für die erektile Dysfunktion (ED) hinter den Erwartungen der Männer zurückbleiben. Das ist besonders deshalb von Bedeutung, weil damit zu rechnen ist, dass sich die Zahl der Männer mit ED weltweit in den nächsten 20 Jahren auf 322 Millionen verdoppeln wird. Detaillierte Ergebnisse der Studie sollen am Donnerstag, den 26. September, bei einer Tagung der International Society for Sexual and Impotence Research (ISSIR) in Montreal präsentiert werden.

Die Ergebnisse der weltweiten Studie, die von Februar bis April 2001 durchgeführt wurde, lassen darauf schließen, dass Männer, die sich wegen ED in Behandlung begaben und verschiedene Therapien ausprobiert haben, nicht vollauf zufrieden sind. Die wichtigsten Gründe, die Männer angaben, waren: - Das Produkt "wirkte überhaupt nicht" (34 Prozent). - Die "Erektion war nicht fest genug" (34 Prozent). - Das Produkt "wirkte nur gelegentlich" (22 Prozent)."

Diese Zahlen bestätigen das, was ich in meiner eigenen Praxis erlebe", erklärte Dr. med. Ian Eardley, beratender Urologe und Privatdozent am St. James’s University Hospital in Leeds, England, sowie Mitarbeiter bei der MALES-Studie. "Manche Männer sind mit vielen der heutigen Therapien nicht zufrieden. Von einem neuen ED-Therapeutikum wünschen sie sich, dass das Präparat jedes Mal zuverlässig wirkt, sicher ist und kaum Nebenwirkungen hat."

Zur MALES-Studie

Die Studie mit dem Titel Men’s Attitudes on Life Events and Sexuality (MALES) wurde von der Strategic Marketing Corporation, Bala Cynwyd, USA, und IMW, Köln, von Februar bis April 2001 in zwei getrennten Phasen durchgeführt. In Phase I der Studie wurden von 27.838 Männern im Alter von 20 bis 75 Jahren nach einer Zufallsmethode am Telefon und mit Hilfe des Internets eine repräsentative Stichproben gebildet. Diese Untersuchung fand in den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Mexiko und Brasilien statt. Für die Phase II der Studie wurden Männer rekrutiert, die von Erektionsproblemen berichteten; dazu kamen Männer, die auf der Straße und in Arztpraxen angesprochen wurden. An Studienphase II nahmen insgesamt 3.289 Männer teil. Die Studie wurde von Bayer initiiert und von GlaxoSmithKline unterstützt.

Bayer ist ein internationales, forschungsorientiertes Unternehmen mit Kernaktivitäten in den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft, Polymere und Chemiespezialitäten.

GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden, forschenden Pharma- und Gesundheitsunternehmen - engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, indem es Menschen in die Lage versetzt, mehr zu leisten, sich besser zu fühlen und länger zu leben.

BayNews Redaktion | Aktuelles aus BayNews

Weitere Berichte zu: Event ISSIR Sexuality Therapieangebot

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave
02.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

nachricht Europaweite Studie zu Antibiotikaresistenzen in Krankenhäusern
18.11.2016 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie