Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studienergebnisse zu Produktivitätsfaktoren im Büro

04.09.2002


Fraunhofer IAO hat im Rahmen des Verbundprojekts OFFICE 21® auf der Basis einer empirischen Studie die Produktivität im Büro untersucht. Die Befragung von 733 Büronutzern zeigt Schlüsselfaktoren für produktivere Büroarbeit auf.

Fraunhofer IAO hat in der Marktstudie "Office Performance" Produktivitätsfaktoren im Büro analysiert. Die Marktstudie basiert auf einer im Rahmen des Verbundprojekts OFFICE 21® durchgeführten Befragung, an der sich 733 Büronutzer beteiligten. Anhand dieses Datenmaterials konnten Handlungsfelder identifiziert werden, die die Produktivität im Büro unterstützen. Eine Kurzfassung der Ergebnisse wird es ab Oktober 2002 auf der OFFICE 21®-Homepage unter www.office21.de geben.

Um die sich wechselseitig beeinflussenden Themen der Studie ganzheitlich erfassen zu können, wurde als zentrale Messgröße der Office-Performance-Index gebildet. Dieser Index beinhaltet die Aspekte Ergebnisqualität, Aufwand, Effektivität ("Die richtigen Dinge tun") und Effizienz bzw. Prozessgüte ("Die Dinge richtig tun").

Den stärksten produktivitätshemmenden Faktor stellen "Unnötige Erschwernisse" (bürokratische Hemmnisse, mangelnde Organisation usw.) dar. Zur Erzielung einer guten Office Performance fanden sich wichtige Ansatzpunkte insbesondere in den Themenfeldern "Emotionen" und "Informiertheit". Eindeutig produktiver sind nach der Befragung Mitarbeiter, die z. B.

  • eine hohe Arbeitsmotivation haben,
  • eine ausgewogene Work-Life-Balance aufweisen,

  • in ein Team mit einer guten Stimmung eingebunden sind,
  • explizit Anerkennung für ihre Arbeit erhalten,
  • sich mit ihrem Unternehmen identifizieren,

  • über einen guten Zugriff auf notwendige Informationen verfügen,
  • Dokumente in hohem Maße digital verfügbar haben,
  • günstige Möglichkeiten für informelle Kommunikation vorfinden.

Weitere produktivitätsfördernde Faktoren sind u. a. selbstbestimmte Arbeitseinteilung und ein geeignetes Büroumfeld in Form eines Büroformen-Mix. Ziel der nächsten Forschungsphase von OFFICE 21® ist die Entwicklung eines multifaktoriellen und softwaregestützten Tools, mit dessen Hilfe eine umfassende und spezifische Bestimmung der Office Performance möglich ist und
Verbesserungspotenziale aufgezeigt werden können.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Jörg Kelter
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 (0) 7 11/9 70-54 76, Telefax +49 (0) 7 11/9 70-54 61
E-Mail: Joerg.Kelter@iao.fhg.de


Dipl.Ing. (FH) Juliane Kumm | idw
Weitere Informationen:
http://www.office21.de/office_performance.html

Weitere Berichte zu: Marktstudie Office Performance Produktivitätsfaktor

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Weltweit erste Therapiemöglichkeit für Kinderdemenz CLN2 entwickelt
25.04.2018 | Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

nachricht Tabakrauchen verkalkt Arterien stärker als reiner Cannabis-Konsum
11.04.2018 | Universität Bern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Self-illuminating pixels for a new display generation

There are videos on the internet that can make one marvel at technology. For example, a smartphone is casually bent around the arm or a thin-film display is rolled in all directions and with almost every diameter. From the user's point of view, this looks fantastic. From a professional point of view, however, the question arises: Is that already possible?

At Display Week 2018, scientists from the Fraunhofer Institute for Applied Polymer Research IAP will be demonstrating today’s technological possibilities and...

Im Focus: Raumschrott im Fokus

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung – insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott. Unter dem Namen «Swiss Optical Ground Station and Geodynamics Observatory» erhält die Forschungsstation damit eine noch grössere internationale Bedeutung.

Am Nachmittag des 10. Februars 2009 stiess über Sibirien in einer Höhe von rund 800 Kilometern der aktive Telefoniesatellit Iridium 33 mit dem ausgedienten...

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Ins Herz der Blaualgenblüte: IOW-Segelexpedition „BloomSail“ geht an den Start

22.05.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Junger Embryo verspeist gefährliche Zelle

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Raumschrott im Fokus

22.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics