Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Handy-Viren: die unscheinbare Gefahr

23.07.2002


  • Drei Viertel der Handy-Nutzer haben keine Angst vor Virenattacken
  • Nur jeder fünfte fühlt sich ausreichend informiert

Hackerangriffe, Datenklau und Virenattacken bedrohen auch das Handy. Doch trotz Expertenwarnung hat nur ein Viertel der Mobilfunk-Nutzer Angst vor den Folgen. Das ist das Ergebnis eine Internetumfrage der Unternehmensberatung Mummert + Partner. Insbesondere für Unternehmen kann der mobile Zugriff auf Datenbanken gefährliche Nebenwirkungen haben.


78 Prozent der Verbraucher fühlen sich in Sachen Virengefahr beim Mobilfunk uninformiert. Dabei sind die Zuständigkeiten aus ihrer Sicht klar verteilt: Um Sicherheitsfragen müssen sich die Anbieter kümmern. Teurer darf das aber nicht werden: 82 Prozent der Befragten sind nicht bereit, für den Handy-Schutz mehr zu zahlen. 14,7 Prozent würden höchstens zehn Euro monatlich ausgeben.

Handlungsbedarf auch in der Wirtschaft: Der Anteil der mobilen Datenkommunikation am Unternehmensalltag nimmt weiter zu. In Zukunft sollen etwa Außendienstmitarbeiter per Mobiltelefon oder PDA ihre E-Mails empfangen und auf Firmendatenbanken und Unternehmenssoftware zugreifen. Gleichzeitig soll sich der Umsatz mit Datenkommunikation von Geschäftskunden auf mehr als sieben Milliarden Dollar im Jahr 2006 verzehnfachen. Das Problem: Unternehmen müssen befürchten, dass Spionagetools via Handy unbemerkt Eingang in ihre Netzwerke finden, diese lahm legen und Daten stehlen. Gefahr droht immer dann, wenn ein Mitarbeiter sein Handy an einen Firmenrechner anschließt. Zwei von drei befragten Unternehmen sind überzeugt, dass sich Viren und Hackerangriffe in Zukunft vermehrt auch auf das Mobile Business übertragen werden, so eine Umfrage des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft eco. Unerwünschte Trittbrettfahrer sind insbesondere bei der E-Mail-Abfrage oder einem Programm-Download eine Gefahr.


Ein hohes Risikopotenzial besteht auch beim M-Banking. Denkbar sind beispielsweise intelligente Handy-Viren, die nicht nur Geräte zum Absturz bringen, sondern auch vertrauliche Daten ausspionieren oder automatisch teure Servicenummern auf Kosten des Handy-Besitzers anrufen.

„Die Gefährdung durch Handy-Viren wird nicht ernst genug genommen. Nur ein Viertel der Mobilfunk-Nutzer ist sich des Risikos bewusst, nur jeder fünfte über mögliche Konsequenzen informiert.“

Wilhelm Alms, Vorstandsvorsitzender der Mummert + Partner Unternehmensberatung AG

Mummert + Partner ist eine der führenden europäischen Unternehmensberatungen für Dienstleistungsunternehmen. Zu den Kunden zählen vor allem Kreditinstitute, Versicherungen, öffentliche Dienstleister, die Energiewirtschaft und das Gesundheitswesen. Darüber hinaus berät das Unternehmen weitere Dienstleistungsunternehmen in speziellen Aufgabenstellungen, für die Mummert + Partner hervorragendes Know-how besitzt. Beispiele hierfür sind Telekommunikations- und Logistikunternehmen. Mit rund 1.400 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 222 Millionen Euro (Konzern im Geschäftsjahr 2001) gehört Mummert + Partner zu den Top Ten der Branche in Deutschland.

Jörg Forthmann | Presse- und Öffentlichkeitsarbei

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Europaweite Studie zu „Smart Engineering“
30.03.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Immunzellen helfen bei elektrischer Reizleitung im Herzen

Erstmals elektrische Kopplung von Muskelzellen und Makrophagen im Herzen nachgewiesen / Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze bei Herzinfarkt und Herzrhythmus-Störungen ermöglichen / Publikation am 20. April 2017 in Cell

Makrophagen, auch Fresszellen genannt, sind Teil des Immunsystems und spielen eine wesentliche Rolle in der Abwehr von Krankheitserregern und bei der...

Im Focus: Tief im Inneren von M87

Die Galaxie M87 enthält ein supermassereiches Schwarzes Loch von sechs Milliarden Sonnenmassen im Zentrum. Ihr leuchtkräftiger Jet dominiert das beobachtete Spektrum über einen Frequenzbereich von 10 Größenordnungen. Aufgrund ihrer Nähe, des ausgeprägten Jets und des sehr massereichen Schwarzen Lochs stellt M87 ein ideales Laboratorium dar, um die Entstehung, Beschleunigung und Bündelung der Materie in relativistischen Jets zu erforschen. Ein Forscherteam unter der Leitung von Silke Britzen vom MPIfR Bonn liefert Hinweise für die Verbindung von Akkretionsscheibe und Jet von M87 durch turbulente Prozesse und damit neue Erkenntnisse für das Problem des Ursprungs von astrophysikalischen Jets.

Supermassereiche Schwarze Löcher in den Zentren von Galaxien sind eines der rätselhaftesten Phänomene in der modernen Astrophysik. Ihr gewaltiger...

Im Focus: Deep inside Galaxy M87

The nearby, giant radio galaxy M87 hosts a supermassive black hole (BH) and is well-known for its bright jet dominating the spectrum over ten orders of magnitude in frequency. Due to its proximity, jet prominence, and the large black hole mass, M87 is the best laboratory for investigating the formation, acceleration, and collimation of relativistic jets. A research team led by Silke Britzen from the Max Planck Institute for Radio Astronomy in Bonn, Germany, has found strong indication for turbulent processes connecting the accretion disk and the jet of that galaxy providing insights into the longstanding problem of the origin of astrophysical jets.

Supermassive black holes form some of the most enigmatic phenomena in astrophysics. Their enormous energy output is supposed to be generated by the...

Im Focus: Neu entdeckter Exoplanet könnte bester Kandidat für die Suche nach Leben sein

Supererde in bewohnbarer Zone um aktivitätsschwachen roten Zwergstern gefunden

Ein Exoplanet, der 40 Lichtjahre von der Erde entfernt einen roten Zwergstern umkreist, könnte in naher Zukunft der beste Ort sein, um außerhalb des...

Im Focus: Resistiver Schaltmechanismus aufgeklärt

Sie erlauben energiesparendes Schalten innerhalb von Nanosekunden, und die gespeicherten Informationen bleiben auf Dauer erhalten: ReRAM-Speicher gelten als Hoffnungsträger für die Datenspeicher der Zukunft.

Wie ReRAM-Zellen genau funktionieren, ist jedoch bisher nicht vollständig verstanden. Insbesondere die Details der ablaufenden chemischen Reaktionen geben den...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Smart-Data-Forschung auf dem Weg in die wirtschaftliche Praxis

21.04.2017 | Veranstaltungen

Baukultur: Mehr Qualität durch Gestaltungsbeiräte

21.04.2017 | Veranstaltungen

Licht - ein Werkzeug für die Laborbranche

20.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Intelligenter Werkstattwagen unterstützt Mensch in der Produktion

21.04.2017 | HANNOVER MESSE

Forschungszentrum Jülich auf der Hannover Messe 2017

21.04.2017 | HANNOVER MESSE

Smart-Data-Forschung auf dem Weg in die wirtschaftliche Praxis

21.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten