Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studie zum Einsatz von Ambient Intelligence in Krankenhäusern erschienen

23.07.2008
Ein Team von Wirtschaftsinformatikern an der ESCP-EAP Europäischen Wirtschaftshochschule Berlin um Prof. Dr. Markus Bick untersuchte die Nutzungspotenziale ambienter Technologien in Krankenhäusern. Die von der TSB Technologiestiftung Berlin finanzierte Studie zeigt zahlreiche Anwendungsgebiete, aber auch Akzeptanzprobleme.

Im Rahmen des Forschungsprojektes "Ambient Intelligence in Medical Environments and Devices - AIMED" wurden konkrete Nutzungspotentiale ambienter bzw. pervasiver Technologien zur Prozessunterstützung in Berliner Krankenhäusern untersucht und bewertet.

Einem sozio-technischen Ansatz folgend - der die Beziehungen von Menschen, Aufgabe und Technik ins Zentrum der Betrachtung stellt - wurde herausgearbeitet, welche bereits existierenden ambienten Technologien derzeit in Krankenhäusern Anwendung finden und welche weiteren Einsatzmöglichkeiten aus Sicht des medizinischen Personals für derart moderne Technologie bestehen. Zudem wurden in dem aus Mitteln der TSB Technologiestiftung Berlin geförderten Projekt Akzeptanzprobleme herausgearbeitet, die die Etablierung ambienter Technologien beeinflussen können.

Die angewandte praxisnahe Ermittlung der Bedürfnisse und Probleme der Mitarbeiter innerhalb der Studie bietet sowohl für Wissenschaftler als auch Entwickler und Anbieter in diesem Umfeld einen geeigneten Einblick in das Themenfeld. Durch die frühzeitige Berücksichtigung von Akzeptanzproblemen seitens der Mitarbeiter kann zudem die Integration derartiger Systeme weiter gefördert werden.

... mehr zu:
»TSB

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass moderne Informations- und Kommunikationstechnologien richtig eingesetzt einen Beitrag leisten können, die Kosten in deutschen Krankenhäusern zu senken.

Auf den Ergebnissen der Studie aufbauend wurde ein Katalog entwickelt, der die verschiedenen Anwendungsgebiete anhand der identifizierten Potentiale und Risiken systematisiert. Dieser Katalog bildet eine erste Entscheidungsgrundlage, die zur Orientierung bei weiteren Vorhaben sowohl seitens der Wissenschaft als auch der Praxis herangezogen werden kann.

Die AIMED-Studie wurde nun als ESCP-EAP Working Paper Nr. 36 (ISSN: 1619-7658) veröffentlicht: http://www.escp-eap.eu/uploads/media/AIMED_04.pdf oder http://www.technologiestiftung-berlin.de/index.php/downloads/publikation-studien/3369.html.

Um die aus der Studie resultierenden Projektideen gemeinsam mit Partnern aus der Berliner Wissenschaft, den Kliniken sowie kleinen und mittleren Unternehmen zu vertiefen, planen die Wirtschaftsinformatiker der ESCP-EAP Berlin gemeinsam mit der TSB Innovationsagentur für den Herbst einen Workshop im Rahmen des Programms Wissens- und Technologietransfer (WTT).

Kontakt:
Prof. Dr. Markus Bick, Dipl.-Kfm. Tyge-F. Kummer
Juniorprofessur für Wirtschaftsinformatik
ESCP-EAP Europäische Wirtschaftshochschule Berlin
Heubnerweg 6, 14059 Berlin
Tel.: ++49(0)30 / 32007-182
{markus.bick|tyge.kummer}@escp-eap.de
Hintergrundinformationen:
Die ESCP-EAP Europäische Wirtschaftshochschule Berlin ist der deutsche Campus der ESCP-EAP European School of Management mit weiteren Standorten in Paris, London, Madrid und Turin. An ihrem weltweit einzigartigen Multi-Campus mit 5 eigenen Standorten in 5 europäischen Ländern vermitteln die transnationalen Programme der ESCP-EAP wirtschaftliche und praxisnahe Fachkenntnisse sowie intensive interkulturelle Erfahrungen.

Von verschiedenen Master-Studiengängen über Promotions- und MBA-Programme bis zur Corporate Education bietet die ESCP-EAP Berlin ein breites Spektrum an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für internationale Studenten und Führungskräfte. Inhalt und Struktur der transnationalen Programme an der ESCP-EAP sind länderübergreifend optimal aufeinander abgestimmt und führen mehr als 20 Nationalitäten in Studien- und Projektgruppen zusammen.

Die ESCP-EAP Berlin ist als wissenschaftliche Hochschule staatlich anerkannt und arbeitet seit 30 Jahren in Deutschland. Hier ist sie die erste Hochschule, die von allen drei wichtigen internationalen Akkreditierungsagenturen anerkannt worden ist - AACSB, AMBA und EFMD (EQUIS). Die ESCP-EAP geht zurück auf die älteste Wirtschaftshochschule Europas (1819 gegründet) und wird von der Deutsch-Französischen Hochschule unterstützt. Die Qualität der ESCP-EAP ist zusätzlich durch Top Ranking-Positionen europaweit bestätigt.

Kontakt
Dipl.-Kffr. Anne-Laure von Fuchs
Leiterin Hochschulkommunikation
ESCP-EAP Berlin
European School of Management
Heubnerweg 6, 14059 Berlin
Tel +49 (0)30 32 007 145
anne-laure.vonfuchs@escp-eap.de

Anne-Laure von Fuchs | idw
Weitere Informationen:
http://www.escp-eap.de/wi
http://www.escp-eap.eu/de/campus/berlin/

Weitere Berichte zu: TSB

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Klimawandel verstärkt Selenmangel
21.02.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

nachricht Echtzeit-Feedback hilft Energie und Wasser sparen
08.02.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

22.02.2017 | Medizin Gesundheit

Möglicher Zell-Therapieansatz gegen Zytomegalie

22.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

22.02.2017 | Geowissenschaften