Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Energie für Berlin

15.07.2008
TSB-Studie zum Technologiefeld Energie in der Region Berlin-Brandenburg erschienen.

In dem zukunftsträchtigen Technologiefeld Energietechnik hat Berlin bereits heute bei Turbomaschinen und in der Photovoltaik herausragende Positionen im internationalen Wettbewerb erreicht. In anderen Kernfeldern sind besondere Kompetenzen in Wissenschaft und Wirtschaft vorhanden.

Dies gilt für die Bereiche Antriebe, elektrische Netze und Lichttechnik. Daneben gibt es Tätigkeitsfelder mit derzeit noch wenigen, jedoch leistungsstarken und entwicklungsfähigen Akteuren in der Solarthermie, bei der Abwärmenutzung und dem solaren Kühlen, in der Automatisierungstechnik für energie-optimierte Gebäude sowie bei Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologien. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Das Technologiefeld Energie in der Region Berlin-Brandenburg", die heute als Band 1 der neuen TSB-Schriftenreihe "Studien zu Technologie und Innovation in Berlin" im REGIO-VERLAG Berlin erschienen ist.

Der Energiebereich ist von erheblicher und zudem wachsender Bedeutung für die Wertschöpfung und Beschäftigung in der Region. Allein in Berlin verfolgen mehr als 350 Unternehmen unterschiedlicher Größe mit insgesamt mindestens 29.000 Beschäftigten energiebezogene Geschäftszwecke. Davon entfallen 22.000 auf das Verarbeitende Gewerbe, 6.000 auf Energieversorgungsunternehmen und mindestens 1.000 auf Dienstleistungsfirmen.

Um die vorhandenen Potenziale in wirtschaftliche Leistungsfähigkeit umzusetzen, empfiehlt die Studie eine strategisch ausgerichtete Unterstützung des Feldes. Dazu ist die bessere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft entscheidend, da in Berlin - abgesehen von einigen Werken größerer Energietechnik-Konzerne - kleine und mittlere Unternehmen vorherrschen und eine insgesamt heterogene Struktur des Technologiefeldes zu verzeichnen ist. Dabei sollten Berlin und Brandenburg von vornherein als eine Gesamtregion verstanden werden, um die Stärken abgestimmt auszubauen.

Mit der Ankündigung, die Energietechnik in eine gemeinsame Innovationsstrategie aufzunehmen, haben die Länder die ersten Schritte hierzu bereits eingeleitet. Wegen der Heterogenität des Bereiches ist im Weiteren ein differenziertes Vorgehen sinnvoll. Naturgemäß unterscheiden sich die Bedürfnisse der Unternehmen beispielsweise aus dem Turbomaschinenbereich erheblich von denen der Photovoltaik-Hersteller. Um differenzierte Zielstellungen und Handlungsansätze mit Wissenschaft und Wirtschaft zu erarbeiten, wird die TSB am 2. Oktober 2008 gemeinsam mit der Senatsverwaltung einen Forschungspolitischen Dialog veranstalten.

Die Publikation "Das Technologiefeld Energie in der Region Berlin-Brandenburg" (ISBN 978-3-929273-70-0) kann zum Preis von 29 Euro über den Buchhandel oder direkt beim REGIOVERLAG bezogen werden (Email: info@regioverlagberlin.de bzw. Fax 030 / 443 77 02 22).

Frauke Nippel | idw
Weitere Informationen:
http://www.technologiestiftung-berlin.de

Weitere Berichte zu: Energietechnik Technologiefeld

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Bedeutung von Biodiversität in Wäldern könnte mit Klimawandel zunehmen
17.11.2017 | Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig

nachricht Medizinische Innovationen für Afrika
02.11.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte