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Europäische OTC-Studie von Nielsen nimmt das Kaufverhalten von Verbrauchern unter die Lupe

14.07.2008
  • Welche Marken am häufigsten in der privaten Hausapotheke zu finden sind
  • Was die Kaufentscheidung der Verbraucher beim OTC-Kauf beeinflusst
  • Wie der Europäische OTC Survey die gezielte Marktbearbeitung der Hersteller unterstützt

Ob Kopfschmerzen, rheumatische Beschwerden oder Gliederschmerzen als Erkältungs- und Grippesymptom - Schmerzmittel sind in der Hausapotheke aus Verbrauchersicht ein Muss. 69 Prozent aller Haushalte in Deutschland haben mindestens ein Präparat aus der Gruppe der Analgetika zu Hause.

Eine europäische OTC-Studie von Nielsen hat dabei ergeben, dass vor allem Frauen häufiger zu Schmerzmitteln greifen. Je nach Altersgruppe zeigen sich zudem entsprechende Markenpräferenzen. Mit Ausnahme der ärztlichen Verordnungen für Kinder greifen die Verbraucher bei ihrer Markenwahl gerne auf "Bekanntes" zurück; zum Teil folgen sie auch den Markenempfehlungen der Apotheken oder der Medienwerbung.

Immerhin betrugen die Bruttowerbeinvestitionen der Arzneimittelhersteller in Deutschland für Schmerzmittel laut Nielsen Media Research in den letzten zwölf Monaten (Juni 2007 bis Mai 2008) immerhin rund 90 Millionen Euro. Damit stehen Schmerzmittel nach den Husten- und Erkältungsmitteln (108 Mio. Euro) auf Platz 2 bei den OTC-Werbeausgaben. Die Wahl einer bestimmten Marke ist darüber hinaus häufig eng mit der jeweiligen Indikation verknüpft: Plagen Erkältungssymptome, greifen die Verbraucher zu einem anderen Schmerzmittel als beispielsweise bei Kopfschmerzen.

Insgesamt ist nahezu jeder vierte OTC-Konsument davon überzeugt, dass Arzneimittel aus der Apotheke wirksamer sind als Produkte aus Drogerie- oder Supermarkt; weitere 32 Prozent der befragten Verbraucher tendieren zumindest in diese Richtung. 12 Prozent der Verbraucher nehmen bereits vorbeugend freiverkäufliche Arzneimittel oder Gesundheitsprodukte ein, um fit und gesund zu bleiben. Dieser Aussage stimmen vor allem Verwender von Psychoanaleptika sowie Vitaminen und Mineralien zu.

Weitere Detailanalysen beispielsweise darüber, wie markenaffin sich Verbraucher beim Kauf von OTC-Produkten verhalten, wie aufgeschlossen die Käufer von Generika für Markenwerbung sind oder wie das Freizeitverhalten den Kauf von OTC-Proukten mit bestimmen kann, liefert der Europäische OTC Survey von Nielsen. Die umfassende Analyse des Kauf- und Verwendungsverhaltens von 31.000 Haushalten in den Top 20 OTC-Indikationen stellt OTC-Herstellern valides Datenmaterial zur Verfügung, das die Positionierung, Zielgruppenansprache und Kommunikation für die eigene/n Marke/n im Wettbewerbsumfeld optimieren hilft. Darüber hinaus befähigen die detaillierten Informationen über das Kaufverhalten der Konsumenten die Anbieter, Marktpotenziale für Neuprodukte zu erkennen und diese zielgruppengenau auf die Bedürfnisse der Konsumenten auszurichten.

Der Europäische OTC Survey stellt Daten aus insgesamt sechs europäischen Ländern (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal) zur Verfügung und bietet mit dieser Form der Erhebung den Herstellern auch die Möglichkeit, ihr Portfoliomanagement europaweit zu optimieren sowie Marketing- und Vertriebsstrategien exakt ländertypischen Besonderheiten anzupassen.

Marie-Luise Sebralla | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.nielsen.com

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