Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Technologien mit Durchschlagkraft

04.06.2008
German Node befragte Experten zu den wichtigsten technischen Innovationen bis zum Jahr 2020

Welche Technologien haben die größte gesellschaftliche Durchschlagkraft?

Welche technischen Innovationen -- von Nano- über Umwelttechnologie bis hin zur Robotik -- haben bis zum Jahr 2020 den größten Einfluss auf Wirtschaft und Politik, Umweltfragen oder auf unser Sozial-, Bildungs- und Rechtssystem?

Der German Node, deutscher Knotenpunkt der global organisierten Nichtregierungsorganisation Millennium Project, erhob in einer Online-Umfrage die Einschätzung von Experten zu 15 zentralen Technologiefeldern und brachte sie in eine Rangfolge.

... mehr zu:
»Durchschlagkraft
Die Teilnehmer, darunter Wissenschaftler und Menschen in gesellschaftlichen Schlüsselpositionen, waren sich einig:

Informationstechnik und Kommunikationstechnik sind bis 2020 die stärksten Treiber des gesellschaftlichen Wandels. Das ergab die Auswertung der mehr als 100 Antworten. Auf den Plätzen drei und vier landeten Umwelttechnologie und Energietechnik. Der Einfluss von Raum- und Luftfahrttechnik, Bautechnik und Robotik wird dagegen als gering eingeschätzt. Am stärksten spürbar sind die Effekte des technologischen Fortschritts in der Wirtschaft und im Umweltbereich. Sozial-, Bildungs- und Rechtsfragen werden deutlich weniger betroffen sein, so die Expertenmeinung. Im Gegensatz zu anderen Studien wählte der German Node für die Expertenbefragung einen Ansatz, der verschiedene Technikbereiche abgleicht und miteinander in Beziehung setzt. Zahlreiche Untersuchungen, etwa im Bereich der Technikfolgenabschätzung, fokussieren sich meist auf einen einzigen Technologiebereich.

Der Projektreport mit Umfrageergebnissen und ausführlichen Kommentaren ist erhältlich unter: http://stateofthefuture.de/umfrage.html

Hintergrundinformationen

Der German Node ist ein Zusammenschluss renommierter Zukunftsinstitutionen und Think Tanks in Deutschland, die gemeinsam die Aktivitäten der internationalen NGO Millennium Project unterstützen. Die Expertenbefragung zu den wichtigsten Technologien bis 2020 wurde von den Node-Mitgliedern gemeinsam konzipiert und durchgeführt. Dazu gehören:

Cornelia Daheim, Z_punkt GmbH
Dr. Gereon Uerz, Z_punkt GmbH
Dr. Günter Clar und Sabine Hafner-Zimmermann, Steinbeis-Europa-Zentrum (SEZ) Dr. Kerstin Cuhls, Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) Prof. Dr. Gerhard de Haan und Lars Gerhold, Freie Universität Berlin, Institut Futur Prof. Dr. Peter Mettler, FH Wiesbaden Dr. Dr. Axel Zweck, VDI Technologiezentrum, Zukünftige Technologien Consulting

Über den German Node und das Millennium Project

Das Millennium Project ist ein weltweiter Think Tank in Form einer NGO, der sich der Erkundung globaler Zukünfte verschrieben hat. Es operiert seit 2007 unter Schirmherrschaft der World Federation of United Nations Association (WFUNA). Das Millennium Project veröffentlicht jedes Jahr den State of the Future Report. Der Report liefert sowohl Informationen über aktuelle globale Fragen als auch über gegenwärtige und zukünftige Trends, die in normativen wie explorativen mittel- bis langfristig vorausschauenden Szenarien aufbereitet werden. In den verschiedenen Ländern operiert das Millennium Project mit Hilfe von Knotenpunkten, so genannter "Nodes". Jeder Node besteht aus einer Gruppe von Einzelpersonen und Organisationen und verknüpft globale und lokale Sichtweisen. Die Nodes kommunizieren einerseits Ergebnisse des Projekts in ihrem Land, und liefern andererseits Input, indem sie zum Beispiel gezielt Fachleute für dieTeilnahme an Studien und Befragungen ansprechen, eigene Studien durchführen und die Ausrichtung des Gesamtprojekts mitsteuern. DerGerman Node wurde im März 2003 von der Z_punkt GmbH gegründet, die Zusammenarbeit mit dem Millennium Project besteht seit 2001.

Pressekontakt:
Z_punkt GmbH
Silke Schneider
Anna-Schneider-Steig 2
50678 Köln
Telefon: 0221/355 534-21
schneider@z-punkt.de
Weitere Informationen
Ansprechpartnerin am Steinbeis-Europa-Zentrum:
Sabine Hafner-Zimmermann
hafner@steinbeis-europa.de
Anette Mack M.A.
Public Relations
Steinbeis-Europa-Zentrum
Partner im Enterprise Europe Network
Das Steinbeis-Europa-Zentrum agiert nun als Partner im Enterprise Europe Network mit mehr als 500 Partnern in über 40 Ländern.

Die Dienstleistungen des Innovation Relay Centre Netzwerks zu Innovation und Kooperation stehen Ihnen ab April 2008 unter diesem Netzwerk zur Verfügung.

E-Mail: mack@steinbeis-europa.de
Tel: +49 711 123 40-23
Fax: +49 711 123 40-11
Steinbeis-Europa-Zentrum
Haus der Wirtschaft
Willi-Bleicher-Str. 19
D-70174 Stuttgart
Germany

Anette Mack | Steinbeis-Europa-Zentrum
Weitere Informationen:
http://www.stateofthefuture.de/umfrage.html
http://www.steinbeis-europa.de

Weitere Berichte zu: Durchschlagkraft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise