Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Wissensarbeiter sind Effizienz-Europameister – wenn da nur nicht die vielen Meetings wären…

26.05.2008
Mindjet veröffentlicht weitere Ergebnisse seiner europäischen Produktivitätsumfrage „Eine Stunde mehr am Tag“.

Fast 10 Stunden pro Woche wendet der durchschnittliche Wissensarbeiter in deutschen Unternehmen für die Vor- und Nachbereitung von Meetings auf – Zeit, die er mit einem effizienten persönlichen Informationsmanagement auch weitaus effektiver nutzen und dabei dreieinhalb Stunden wöchentliche Arbeitszeit sparen könnte.

Dies ist das neue Ergebnis der aktuellen Mindjet-Umfrage, an der mittlerweile schon mehr als 2.000 europäische Wissensarbeiter teilgenommen haben. Demnach haben sich Meetings wieder einmal als Bürokrankheit und Zeitfresser Nummer Eins hierzulande erwiesen. Die europäischen Kollegen gehen hier mit ihrer Zeit viel effizienter um, kämpfen doch z.B. die Briten nur 7,83 Stunden pro Woche mit den leidigen und Zeit raubenden Besprechungen.

Doch es gibt keinen Grund zur Besorgnis: In den anderen drei untersuchten Disziplinen präsentieren sich die deutschen Befragten als wahre Effizienz-Europameister. Für den Umgang mit Informationen und deren Verwertung wenden deutsche Büroarbeiter nur 5,91 Stunden pro Woche auf - gegenüber 6,69 in Frankreich und 7,08 in UK. Im Bereich Zusammenarbeit und Kommunikation häufen sich mit 4,72 auch weit weniger Wochenstunden auf als in UK (5,38) und Frankreich (5,7). Geradezu legendär ist die Effizienz der Befragten aus Deutschland im Bereich der Projektarbeit und –planung. Nur 9,15 Stunden pro Woche stehen hier gegen 11,16 in UK und 11,33 in Frankreich.

... mehr zu:
»Informationsmanagement

Uwe Richter, Vice President EMEA bei Mindjet zu den neuen Umfrageergebnissen: „Die Resultate zeigen ganz deutlich, dass deutsche Unternehmen mit Ausnahme ihrer ineffizienten Meeting-Kultur heute schon auf einem guten Weg sind. Unternehmen sind heute tatsächlich in der Pflicht, jeden Aspekt ihres Informationsmanagements und ihrer Kommunikationsstrategien neu zu überdenken. In unserer informationsbasierten Wirtschaft verschieben sich die wichtigsten Vermögenswerte von natürlichen Ressourcen und Arbeitskraft hin zu Wissen und Kommunikation. Unternehmenswissen und die Fähigkeit, dieses Wissen auch zu kommunizieren, werden zum Fundament für das künftige Wachstum einer Organisation.“

Die vier Zeitfresser im Büro: Meetings, Informationsmanagement, Kommunikation & Zusammenarbeit sowie Projektarbeit

Mindjet hat in seiner aktuellen Produktivitätsumfrage vier Schlüsselbereiche identifiziert, in denen sich die Informationsflut negativ auf die Leistung auswirkt: Meetings, Informationsverarbeitung, Kommunikation und Zusammenarbeit mit Kollegen und Kunden sowie Projektmanagement. Anhand der Umfrageergebnisse und in Kombination mit seinem europäischen Kunden-Pilotprogramm „Value of the Hour“ ermittelt Mindjet die Zeitsparpotenziale, die sich durch den Einsatz der MindManager-Software von Mindjet realisieren lassen.

Die MindManager Produktivitäts-Software von Mindjet trägt dazu bei, Menschen aktiv einzubeziehen und sie dabei zu unterstützen, klüger zu arbeiten, kreativer zu denken und Zeit zu sparen, indem sie Ideen und Informationen visuell und effizient erfassen, organisieren und kommunizieren. Die Software ist darauf ausgelegt, die rasche Entwicklung von Ideen zu fördern, komplexe Fragen zu erfassen, Kreativität zu wecken und die Festlegung der durchzuführenden Schritte zu erleichtern. MindManager beschleunigt auf diese Weise sowohl die Projekte als auch die Prozessplanung und steigert die Produktivität.

Für Unternehmen bedeutet dies bares Geld. Selbst konservative Schätzungen von IDC gehen nämlich davon aus, dass ein Unternehmen mit 1.000 Mitarbeitern mindestens 2,5 Millionen US-$ pro Jahr verschwendet, weil existierende Informationen nicht mehr gefunden werden, man nach veralteten Informationen sucht oder die Informationen eben mühsam wieder erstellen müssen. Die Opportunitätskosten, d.h. Werte, die man stattdessen in dieser Zeit schaffen könnte, liegen bei noch höheren 15 Millionen US-$.

Hinweis zur Umfrage

Die Umfrage basiert auf dem Mindjet-Kalkulatur zur Selbstbewertung der Produktivität. Sie besteht aus zwanzig Fragen, die sich auf vier Bereiche aufteilen: Effektivität von Meetings; Kommunikation und Zusammenarbeit; Informationsmanagement und Analyse sowie Projekt- und Aufgabenmanagement.

Über Mindjet

Mindjet macht Software. Software, mit der Menschen Informationen besser visualisieren und nutzen können. Mit MindManager - Mindjets führendem Produkt - arbeiten Einzelanwender und Teams effektiver, denken kreativer und sparen Zeit. Täglich. Über 1 Million MindManager-Lizenzen sind weltweit im Einsatz – bei 85 der Fortune-100-Unternehmen und bei mehr als 50 Prozent der globalen Top 2000 Firmen. Mindjet hat seinen Hauptsitz in San Fransisco/USA und ist mit weiteren Niederlassungen weltweit vertreten. Führende Venture-Capital-Unternehmen wie Investor Growth Capital, Inc. und 3i halten derzeit Beteiligungen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Mindjet GmbH
Christiane von der Heyden
PR Manager EMEA
Siemensstraße 30
63755 Alzenau
Tel: +49 (0) 6023 / 96 45 514
Fax: +49 (0) 6023/ 96 45 60
Email: christiane.vonderheyden@mindjet.com

Christiane von der Heyden | Mindjet GmbH
Weitere Informationen:
http://www.mindjet.de

Weitere Berichte zu: Informationsmanagement

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung der Industrieproduktion auf Jobs und Umweltschutz?
16.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten