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Herausforderung Internationalisierung

02.07.2002


Neue Studie von APCON Business Consulting

162 Unternehmen, d.h. jedes größere, an einer deutschen Börse notierte Unternehmen der Informationstechnologie-Branche wurde zu seinen Internationalisierungsaktivitäten befragt.


Die Bilanz:
  • Von 162 befragten IT-Unternehmen sind nur 96 international tätig.
  • 48 % der Befragten konzentriert sich auf den deutschen Markt. Die Minderheit (43 %) hat einen/mehrere Auslandsstandorte.
  • Der Markteintritt erfolgt meist über Unternehmenskauf oder die Gründung von Tochterunternehmen. Bei 43 % der IT-Unternehmen liegt der Mitarbeiteranteil im Ausland bei unter 10 %.
  • Die durchschnittliche Anzahl der Standorte im Ausland pro IT-Unternehmen beträgt 1,8. 51 % dieser Standorte liegen in Europa.

Das sind die ernüchternden Kernergebnisse einer breit angelegten Studie der Corporate Finance Beratung APCON Business Consulting

Mit Emissionserlösen gut gefüllte Kassen wurde in den Anfangsjahren des Neuen Marktes oft auf die Übernahme von ausländischen Unternehmen gesetzt, um die Wachstumsversprechen gegenüber den Anlegern einhalten zu können. Einige Unternehmen stellten noch rechtzeitig fest, dass eine schnelle Internationalisierung an vielen Standorten das Gesamtunternehmen gefährden kann. Andere Unternehmen hatten diese Einsicht nicht oder zu spät. Dies führte beispielsweise bei Brokat oder Heyde zur Insolvenz. Die Konzentrationswelle in der deutschen IT-Branche ist in vollem Gang.



APCON-Geschäftsführer Michael Klumpp: "Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass nur wenige deutsche börsennotierte IT-Unternehmen erfolgreich ins Ausland expandieren und damit letztendlich lokale Anbieter bleiben."

Michael Klumpp | ots
Weitere Informationen:
http://www.it-corporatefinance.com

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