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Verbraucher wieder zuversichtlicher

28.04.2008
Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für April 2008

Die Stimmung der deutschen Verbraucher hat sich im April spürbar verbessert.

Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung zeigen deutliche Zugewinne. Folglich prognostiziert das Konsumklima für Mai einen Wert von 5,9 Punkten nach revidiert 4,8 im April. Die im April durchweg positive Entwicklung der Verbraucherstimmung führt dazu, dass das Konsumklima zum ersten Mal seit Juli vergangenen Jahres wieder deutlicher zulegen kann.

Auffallend ist in diesem Monat, dass alle drei Indikatoren signifikante Zugewinne aufweisen. Trotz andauernder Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten sowie hohen Lebensmittel- und Energiepreisen zeigen sich die bundesdeutschen Konsumenten wieder zuversichtlicher. Der Aufschwung am Arbeitsmarkt und die zurückliegenden Tarifabschlüsse tragen dazu bei, dass sowohl die Erwartungen an die gesamtwirtschaftliche als auch die eigene Lage wieder positiver eingeschätzt werden. Damit haben sich die Voraussetzungen verbessert, dass die bereits für den Jahresbeginn vorhergesagte Erholung der Konsumkonjunktur - wenn auch etwas verspätet - nun doch bevorsteht.

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Die Konjunkturerwartung der bundesdeutschen Verbraucher konnte nach dem nur minimalen Zuwachs im Vormonat aktuell wieder stärker zulegen. Der Indikator stieg um 8,3 Zähler und weist nun 23,3 Punkte auf.

Zum dritten Mal in Folge konnte die Einkommenserwartung im April Zugewinne verzeichnen. Mit einem Plus von 9 Punkten fällt der Anstieg aktuell dabei sogar noch deutlicher aus als in den beiden vorangegangen Monaten zusammen. Im Vorjahresvergleich zeigt sich allerdings ein Minus von gut 19 Zählern.

Auch die Konsumneigung setzt ihre Erholung im April unvermindert fort. Zum zweiten Mal in Folge legt der Indikator deutlich zu.

Aktuell beträgt der Anstieg 5,5 Punkte. Damit weist die Konsumneigung einen Wert von minus 4,7 Zählern auf, liegt aber noch immer unter ihrem langjährigen Durchschnittswert von 0 Punkten.

Marion Eisenblätter | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.gfk.com

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