Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Markt für Plug-in-Hybrids: Lithium-Ionen-Technik als Wachstumstreiber

14.04.2008
Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEV) werden sich in absehbarer Zukunft zum Mainstream-Produkt entwickeln. Die positiven Signale mehren sich: Diverse große Fahrzeughersteller haben ihre Absicht bekundet, in die Produktion einzusteigen, und Kosten- und Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz in PHEVs scheinen sich zu klären. Zudem bemühen sich die Anbieter um den Ausbau ihrer Produktionsvolumina und um eine Senkung der Fertigungskosten.
„Der wichtigste Wachstumsimpuls geht von der Lithium-Ionen-Technik aus, die die gesamte Automobilindustrie revolutionieren dürfte“, so Anjan Hemanth Kumar, Research Analyst bei Frost & Sullivan. „Lithium-Ionen-Batterien haben eine 2- bis 3-mal höhere Energiedichte als die bisher verwendeten Nickel-Metallhydrid-Akkus und eignen sich daher bestens für den Einsatz in Elektroautos.“

Die Rahmenbedingungen für PHEVs sind günstig, da die Fahrzeughersteller zunehmend mit strengeren Emissionsrichtlinien konfrontiert sind und Umweltschutzorganisationen verstärkt die Weiterentwicklung der Plug-in-Hybrid-Technik fordern. Mit PHEVs lassen sich die Emissionen um 60 bis 80 Prozent reduzieren, was Automobilherstellern die Einhaltung der Euro- und CAFE-Standards in Europa bzw. den USA ermöglichen würde.

Die größte Herausforderung liegt laut Frost & Sullivan in der Preisgestaltung: „Die hohen Kosten für Lithium-Ionen-Batterien werden den Preis von Plug-in-Hybrids im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen nach oben treiben“, meint Kumar. „Daher geht es momentan vor allem darum, die Herstellungs- und Packaging-Kosten zu senken.“

Unterstützt wird die Einführung von PHEVs durch gemeinsame Initiativen von Batterieherstellern, Regierungsorganisationen und Energieversorgern. Zudem nutzt die Branche Strategien wie Batterie-Leasing und das Angebot von Plug-in als optionales Merkmal, um den Kunden in der Startphase Kostenvorteile zu bieten und ihnen eine unverbindliche Bewertung zu ermöglichen. Da aktuell noch keine ausreichende Infrastruktur zum Aufladen der Batterien zur Verfügung steht, sollten sich die Marketing-Kampagnen nach Ansicht von Frost & Sullivan vor allem an Vorstadt- und Dorfbewohner richten, die die Akkus über Nacht in ihren eigenen Garagen wieder betriebsfähig machen können.

Die Studie Global Market Analysis of Plug in Hybrid Electric Vehicles ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Automotive & Transportation, das außerdem folgende Analysen umfasst: Strategic Analysis of Global Market for Bio-fuels, Strategic Assessment of European Powertrain Technologies, Strategic Analysis of European Market for Micro Mild and Full Hybrid Vehicle Technologies. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Bei Interesse an einer virtuellen Broschüre zu Frost & Sullivans neuster Studie wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Anna Anlauft - Corporate Communications (anna.anlauft@frost.com). Die Broschüre bietet Herstellern, Endnutzern und anderen Marktteilnehmern einen Überblick über die Branche und wird Ihnen nach Eingang der Kontaktdaten per E-Mail zugesendet.

Über Frost & Sullivan

... mehr zu:
»PHEV
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.

Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile mehr als 30 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.
Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.


Titel der Studie:
Global Market Analysis of Plug in Hybrid Electric Vehicles M12D
Kontakt:
Anna Anlauft
Corporate Communications Germany
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel: 0049 (0)69 770 33 12
E-Mail: anna.anlauft@frost.com

Anna Anlauft | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

Weitere Berichte zu: PHEV

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Zirkuläre Wirtschaft: Neues Wirtschaftsmodell für die chemische Industrie?
28.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Unternehmen entwickeln sich zu Serviceanbietern
25.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie