Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studie zum Fernbahnverkehr - Auswirkungen auf Zoo und Hauptbahnhof

08.04.2008
Studierende der TU Berlin legen Studie vor/ Einladung zum Workshop am 9. April 2008

"Der Bahnhof Zoo wird abgehängt", "Einkaufstempel mit Gleisanschluss" - Print-Schlagzeilen wie diese zeigen, wie hoch das öffentliche Interesse am alten inoffiziellen wie am neu erbauten Hauptbahnhof war und ist.

Sie zeigen auch, wie emotional zu diesem Thema polarisiert wurde. Studierende der TU Berlin legen nun eine umfangreiche empirische Studienarbeit vor, die sich dem Thema sachlich nähert und überraschende Ergebnisse enthält.

15 Studierende des Institutes für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin haben während eines aktuellen einjährigen Studienprojektes "Stadt und Bahnhof" im Hauptstudium untersucht, welche Auswirkungen die Verlagerung des Fernverkehrs vom Bahnhof Zoologischer Garten an den Hauptbahnhof hat. Die Ergebnisse ihres Projektes stellen die Studierenden am Mittwoch im TU-Hauptgebäude vor. Interessierte Medienvertreter sind herzlich zu dem Workshop eingeladen.

... mehr zu:
»Fernverkehr

Die angehenden Stadt- und Regionalplaner werden ihre Analyse zu den Folgen der Abkopplung des Bahnhofes Zoo vom Fernverkehr präsentieren. Externe Experten kommentieren im Anschluss die thematischen Blöcke "Verkehr", "Immobilienmarkt", "Einzelhandel", "Bahnhof als sozialer Ort" und "Image" zu beiden Stationen. Bislang gibt es nur sehr wenige empirische Studien zu diesem Thema.

Allgemein wurde dem Bahnhof Zoo, ja der gesamten City-West, eine eher negative Zukunft prophezeit, sollten keine Schnellzüge (ICE) mehr am Zoo stoppen. Wie es an den beiden Bahnhöfen tatsächlich aussieht, werden die Studierenden während des Workshops erläutern und mit Zahlen und Fakten belegen.

Um ihre Materialsammlung vor Ort auch mit anderen Städten vergleichen zu können, beinhaltete das Projekt mehrtägige Studienreisen nach Stuttgart und Wien. In allen drei Städten führten die Studierenden Gespräche mit Bahnexperten und Planern. Der abschließende Bericht hat es in sich: Auf 359 Seiten fassten die künftigen Stadt- und Regionalforscher ihre Erkennt-nisse zusammen.

Bahnhof Zoologischer Garten - Hauptbahnhof Berlin, Folgen der Fernverkehrsverlagerung

Zeit: 9. April 2008 von 15.00 Uhr bis 18.30 Uhr
Ort:TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, Senatssitzungssaal H 1035.
Wir bitten um kurzfristige Anmeldung unter:
pressestelle@tu-berlin.de, Tel: 314-23922
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Dietrich Henckel, Institut für Stadt- und Regionalplanung, Tel.: 030/314-28090, Fax: -28150

E-Mail: d.henckel@isr.tu-berlin.de

Dr. Kristina R. Zerges | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de/
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/

Weitere Berichte zu: Fernverkehr

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Europaweite Studie zu „Smart Engineering“
30.03.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie