Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

In Kürze beginnt die Online-Erhebung des Projekts "Balancierung von Wissenschaft und Elternschaft" (BAWIE)

28.03.2008
Die Online-Erhebung des Projekts BAWIE steht kurz vor dem Startschuss. In den kommenden Wochen erhält das gesamte wissenschaftliche Personal der für die Stichprobe ausgewählten Universitäten per E-Mail eine persönliche Einladung zur Teilnahme an der Online-Befragung. Männer und Frauen sowie Kinderlose und Eltern sind dabei gleichermaßen gebeten, sich an der Studie zu beteiligen.

In der bundesweit angelegten Studie "Balancierung von Wissenschaft und Elternschaft" (BAWIE) werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an verschiedenen Universitäten in Deutschland nach ihren Erfahrungen mit der Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Arbeit und privatem Lebensbereich befragt.

"Aus den Umfrageergebnissen wollen wir Empfehlungen für eine optimierte Gestaltung der Rahmenbedingungen für eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie an deutschen Hochschulen entwickeln", erklärt Projektmitarbeiterin Tanja Banavas vom Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS, einem Arbeitsbereich der GESIS. "Eine rege Teilnahme der an den Universitäten beschäftigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den verschiedenen Lebens- und Berufssituationen ist hierbei von großer Wichtigkeit."

Die BAWIE Online-Befragung verfolgt das Ziel, die zugrundeliegenden individuellen und strukturellen Bedingungen der Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und privater Lebensführung zu untersuchen und Handlungsempfehlungen für verbesserte Arbeitsbedingungen an deutschen Hochschulen abzuleiten. Wie sieht die aktuelle Lebens- und Arbeitssituation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an deutschen Universitäten aus? Mit welchen Schwierigkeiten der Vereinbarkeit von Beruf und Privatem sind sie an ihrer Hochschule konfrontiert? Welche Hilfen werden angeboten und welche Lösungen gesehen und gewünscht? Diese und ähnliche Fragen stehen im Fokus der Befragung.

... mehr zu:
»BAWIE »CEWS

Die Studie wird am CEWS durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Weitere Informationen finden sich auf der Projekthomepage unter www.bawie.de.

Das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung ist Teil der GESIS - Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen in Bonn. Gegründet wurde das CEWS im Jahr 2000. Es steht als wissens- und forschungsbasierte Dienstleistungseinrichtung Wissenschaftlerinnen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Wissenschaftsorganisationen und politischen Gremien mit seinen Leistungen zur Verfügung. Das Kompetenzzentrum bietet zielgruppenadäquate Informations- und Beratungsleistungen zu Fragen der Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung.

Die GESIS ist Institut der Leibniz-Gemeinschaft. Ihre zentrale Aufgabe ist die Unterstützung der sozialwissenschaftlichen Forschung. Zu den GESIS-Dienstleistungen gehören der Aufbau und das Angebot von Datenbanken mit Informationen zu sozialwissenschaftlicher Literatur und zu Forschungsaktivitäten sowie die Archivierung und Bereitstellung von Umfragedaten aus der Sozialforschung. Wichtige Funktionen sind auch die Beratung in Methodenfragen, die Entwicklung komplexer Methoden der empirischen Sozialforschung sowie die eigenständige Dauerbeobachtung der gesellschaftlichen Entwicklungen mit Hilfe dieser Instrumente. GESIS ist an den Standorten Bonn, Köln und Mannheim vertreten und unterhält die GESIS Servicestelle Osteuropa in Berlin.

Ansprechpartnerinnen:

GESIS

Tanja Banavas
Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS
Dreizehnmorgenweg 40-42
53175 Bonn
Tel: +49-228-2281-534
Fax: +49-228-2281-550
tanja.banavas@gesis.org
www.cews.org
Sabine Trenkler
Öffentlichkeitsarbeit
Dreizehnmorgenweg 42
53175 Bonn
Tel: +49-228-2281 541
Fax: +49-228-2281 4541
sabine.trenkler@gesis.org

Sabine Trenkler | idw
Weitere Informationen:
http://www.gesis.org
http://www.bawie.de

Weitere Berichte zu: BAWIE CEWS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Weltweit erste Therapiemöglichkeit für Kinderdemenz CLN2 entwickelt
25.04.2018 | Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

nachricht Tabakrauchen verkalkt Arterien stärker als reiner Cannabis-Konsum
11.04.2018 | Universität Bern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics