Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wachstumsmarkt Energiegewinnung durch Müllentsorgung, 100 neue Anlagen bis 2012

31.01.2008
Abfallwirtschaft in Europa ist schon längst kein reines Transport - und Beseitigungsgeschäft mehr. Gesetzliche Neuerungen haben in den letzten zehn Jahren für die entscheidenden Schritte zur Umsetzung von neuen Technologien und innovativen Recycling-Lösungen gesorgt.

Die Abnahme klassischer Mülldeponien führt zu neuen und innovativen Alternativlösungen. Obwohl die Bedeutung von Recycling und biologischer Abfallbehandlung zunimmt, sehen örtliche Verwaltungen die Energiegewinnung durch Müllverbrennung als die einzig wirkliche Alternative zu Mülldeponien.

Studien von Frost & Sullivan zufolge wächst der Markt für Müllverbrennung in Europa kontinuierlich an. Europas Kapazitäten für Müllverbrennungsanlagen werden daher in den nächsten zehn Jahren vorraussichtlich um weitere 13 Millionen Tonnen anwachsen und es werden mehr als 100 neue Anlagen entstehen.

Euphorisch sind die Marktteilnehmenr vorallem im Bereich energieerzeugende Müllverbrennung. Sie sehen beste Investitionsmöglichkeiten sowohl bei einzelnen Projekten als auch bei Firmen, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben.

“Überall in Europa sind Entsorgungs- und Energieeinrichtungen meist in öffentlicher Hand,“ erklärt John Raspin, Leiter der Abteilung Energie und Umwelt bei Frost & Sullivan. “Dies ändert sich jedoch zunehmend, da die Errichtung neuer, umweltfreundlicherer Anlagen größere Investitionen erfordert. Die Tatsache, dass die von den Anlagen gewonnene Energie profitabel verkauft werden kann, zieht Investoren an und begünstigt Partnerschaften mit Energieversorgungsunternehmen. Müllverbrennungsanlagen sind auf bestem Wege, profitable Selbstläufer zu werden.“ Private Unternehmen übernehmen darum mehr Verantwortung in diesem Sektor, auch wenn bis heute die meisten Investoren vor allem aus dem Bereich Energieversorgung, Ingenieurwesen oder dem Technologiesektor kommen. Dies korreliert mit Ausgliederungstendenzen im öffentlichen Sektor, die ebenfalls für eine verstärkte Nachfrage nach privatem Kapital sorgen.

Im Jahr 2007 waren im Bereich energieerzeugende Müllentsorgung zwischen 200 und 250 Unternehmen tätig. Verglichen mit anderen Bereichen der Abfallentsorgung ist diese Zahl vergleichsweise gering. Dies liegt vor allem daran, dass sich in vielen Teilen Westeuropas die Verbrennung von Festoffabfällen auf grosse, zentrale Anlagen konzentriert. In jedem Fall wird mit der wachsenden Anzahl von Wärmeeinheiten auch eine wachsende Anzahl von Unternehmen in diesem Markt einhergehen.

“Der Trend für Alternativen zu Muelldeponien wird auch weiterhin für technologische Innovation sorgen,“ so John Raspin. “Und die Errichtung von weiteren Müllverbrennungsanlagen in weiten Teilen Europas wird auch weiterhin renditeträchtige Investitionen anziehen.„ Ebenso wie es weitere Konsolidierungstendenzen geben wird, dürfte es auch als sicher gelten, dass dieser Wachstumsmarkt auch weiterhin eine ganze Reihe von Investoren aus unterschiedlichsten Bereichen anziehen wird.“

Für mehr Informationen über die Abfallwirstschaft sowie den Markt für energieerzeugende Müllentsorgung, sowie unser ‚Green Energy’ Abonnement wenden Sie sich bitte mit einer E-Mail an Chiara Carella – Corporate Communications: chiara.carella@frost.com. Bitte geben Sie Ihren vollen Namen, den Namen Ihrer Firma, Ihre Telefonnummer und Emailadresse, sowie Ihr Land an und Sie werden von uns per E-Mail eine ausführliche Übersicht erhalten.

Alle Studien in diesem Abonnement enthalten genaue Markt – und Branchentrends die unter anderem auf auf ausführlichen Interviews mit Industrieexperten beruhen.

Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die ihre Kunden bei allen strategischen Entscheidungen zur lokalen als auch globalen Ausweitung der Geschäftsaktivitäten unterstützt.

Analysten und Berater erarbeiten pragmatische Lösungen, die zu überdurchschnittlichem Unternehmenswachstum verhelfen.

Seit mehr als 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über ein einzigartiges Spektrum an Dienstleistungen und einen enormen Bestand an Marktinformationen.

Frost & Sullivan arbeitet mit einem Netzwerk von mehr als 1000 Industrieanalysten, Beratern und Mitarbeitern und unterhält 30 Niederlassungen auf sechs Kotinenten."

Weitere Informationen:

Chiara Carella
Corporate Communications - Europe
Frost & Sullivan
t) 0044 (0) 207 3438314
f) 0044 (0) 207 7303343
e) chiara.carella@frost.com
4, Grosvenor Gardens, London SW1W 0DH
"Partnering with clients to create innovative growth strategies"

Chiara Carella | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Erste großangelegte Genomstudie prähistorischer Skelette aus Afrika
27.09.2017 | Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte / Max Planck Institute for the Science of Human History

nachricht Wie gesund werden wir alt?
18.09.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik