Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Banken gehen neue Wege zum Kunden

17.11.2010
Das Innovationsforum »Bank & Zukunft« des Fraunhofer IAO ist in der siebten Forschungsphase: Im Mittelpunkt stehen Trends und Erfolgsfaktoren von Banken aus Kundenperspektive. Basis dafür sind Studien über Kundenbedürfnisse sowie Trends und Entwicklungen im Bankenmarkt.

»Die meisten Dinge, die wir lernen, lernen wir von den Kunden« – dieses Zitat von Charles Lazarus, Gründer Toys'R'Us, zeigt, wie wichtig es für erfolgreiche Unternehmen ist, Ihre Kunden frühzeitig und umfassend in die Wertschöpfungsstrukturen zu integrieren.

Insbesondere Banken stehen nach der Finanzkrise vor enormen Herausforderungen. Sie müssen verloren gegangenes Vertrauen wiedergewinnen sowie die rasante Vernetzung der Kunden mittels sozialer Netzwerke bewältigen. Darüber hinaus verschärfen zunehmende gesetzliche Regulierungen und Auflagen die Situation vieler Banken.

Hilfestellung angesichts dieser Situation gibt das Innovationsforum »Bank & Zukunft«: Unter wissenschaftlicher Leitung des Fraunhofer IAO erarbeiten hier bereits seit sechs Jahren Projektpartner aus dem Banken- und IT-Dienstleistungssektor zukunftsweisende Konzepte und Methoden der Unternehmensentwicklung, um gemeinsam marktorientierte Gestaltungschancen sowie strukturelle und technische Möglichkeiten zu identifizieren.

Im Fokus der aktuellen siebten Forschungsphase stehen vor allem Bankkunden und deren Bedürfnisse, Anforderungen und Verhalten. Dazu wird eine umfassende Studie mit Endkunden von Banken durchgeführt, die neue Erkenntnisse darüber liefern soll, was Banken aus Sicht der Kunden erfolgreich macht. Auf Basis der Ergebnisse erforscht das Fraunhofer IAO gemeinsam mit seinen Partnern zukünftige Potenziale: Wie können Banken ihre Kundenbedarfsprofile neu gestalten? Welche Folgen ergeben sich daraus bezüglich der Entwicklung und Umsetzung von kundenzentrierten Lösungen? Was bedeutet dies für die Strukturen und den zukünftigen Marktauftritt der Banken?

Ein weiterer Teil der Forschungsarbeiten ist die Studienreihe »Bank & Zukunft«, die sich in Deutschland in den letzten Jahren als Trendbarometer etabliert hat. Mit der Erweiterung der Umfrage auf Europa bietet die Studie seit 2007 auch Einblicke in aktuelle Herausforderungen und derzeit verfolgte Lösungsansätze im europäischen Bankenmarkt. Der Erhebungszeitraum für die Trendstudie ist zwischen Mitte November 2010 und Februar 2011 angesetzt.

Weitere Informationen zu den Arbeiten und Studien des Innovationsforums »Bank & Zukunft sind im Internet unter www.bankundzukunft.de erhältlich.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Claus-Peter Praeg
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2125, Fax +49 711 970-2299
claus-peter.praeg@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.bankundzukunft.de
http://www.iao.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Europaweite Studie zu „Smart Engineering“
30.03.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie