Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Aussicht auf höhere Gewinnspannen und Produktivität beschleunigt Einführung von Elektroantrieben in der Verpackungsindustrie

30.08.2011
Energieeffizienz und Sensibilisierungsstrategien ausschlaggebend für wachsenden Einsatz in Europa

Elektrische Antriebe haben aufgrund der mit ihrem Einsatz einhergehenden attraktiveren Gewinnspanne gute Chancen, breite Akzeptanz in der europäischen Verpackungsindustrie zu finden. Der erneute Wirtschaftsaufschwung und zunehmende Investitionen in die Verpackungsinfrastruktur dürften zusammen mit staatlichen Vorschriften die Einführung von elektrischen Antrieben in der Verpackungsindustrie deutlich ansteigen lassen.

Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.motors.frost.com) erwirtschaftete der Markt für elektrische Antriebe in der europäischen Verpackungsindustrie im Jahr 2010 Umsätze von 184,4 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2017 sollen diese bis auf 272,6 Millionen Euro ansteigen.

“Die Notwendigkeit, die Gewinnspannen zu erhöhen, jedoch unter Beibehaltung von wettbewerbsorientierten Preisen für Endprodukte, motiviert die Anwendung von elektrischen Antrieben in den Produktionslinien der Verpackungsindustrie”, bemerkt Research Analyst Ramasubramanian N. von Frost & Sullivan. „Der Trend zu energieeffizienten Maschinen wird die Nachfrage nach elektrischen Antrieben innerhalb der Branche in den nächsten sieben Jahren erhöhen.“

Die drastisch steigenden Energiekosten haben sich negativ auf die Gewinnspannen der Verpackungshersteller ausgewirkt. „Methoden zur Reduzierung des Energieverbrauchs durch das Anschließen von elektrischen Antrieben an ineffiziente Motoren ermöglicht es, diese mit jeweils optimaler Geschwindigkeit zu betreiben. Dadurch lässt sich der Stromverbrauch von Motoren entscheidend reduzieren“, erklärt Ramasubramanian. „Dies wiederum führt zu geringeren Produktionskosten und in der Folge zu höheren Gewinnen.“

Auch neueste Entwicklungen in der Technologie werden die Bedeutung von Antrieben in der Verpackungsbranche stärken. Zugleich werden die Nachfrage nach verpackter Ware und das Wachstum bei den Verpackungsanwendungen neue Investitionen in die Verpackungsindustrie begünstigen und dadurch den Absatz von elektrischen Antrieben in der Branche ankurbeln. Die zunehmende Automatisierung in den osteuropäischen Ländern wie Bulgarien, Ungarn und Polen, wird ebenfalls die Nachfrage nach Antrieben in Verpackungsanwendungen erhöhen.

Ein Bewusstsein für die Vorteile von elektrischen Antrieben in der Verpackungsindustrie zu schaffen, war und ist eine Herausforderung. Aufgrund des weiterhin vorherrschenden Sparsamkeitsklimas ist es für Antriebshersteller nicht einfach, Endnutzer davon zu überzeugen, elektrische Antriebe in ihre Produktlinien zu integrieren.

„Viele Endnutzer sind sich der potentiellen Vorteile durch den Einsatz von elektrischen Antrieben nicht bewusst und sind daher nicht ohne weiteres gewillt, diese in ihren Produktionslinien einzusetzen“, so Ramasubramanian N. „Nur fünfzig Prozent der in europäischen Verpackungsanlagen betriebenen Motoren arbeiten mit integrierten Antrieben. Daher sind Sensibilisierungsstrategien von so großer Bedeutung.”

Abgesehen von den erwähnten Vorteilen im Bereich der Energieersparnis sollten Endnutzer entsprechend über andere Vorteile, wie reduzierte Stillstandszeiten und verstärkte Produktivität, informiert werden.

“Antriebe, die mit bestehenden Verpackungsanlagen kompatibel sind und maßgeschneiderte Antriebe für spezielle Verpackungsanwendungen, wie solche, die den Hygienevorschriften für Verpackungen in der Lebensmittel- und Getränkebranche entsprechen, dürften eine höhere Nachfrage erzielen als allgemeine Mehrzweckantriebe,” gibt Ramasubramanian N. abschließend zu bedenken. „Marktteilnehmer sollten daher in kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten investieren, um den speziellen Anforderungen der unterschiedlichen Endnutzerbranchen im Bereich Verpackung gerecht zu werden.“

Bei Interesse an weiteren Informationen zu dieser Studie wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com).

Die Studie Electric Drives Market in the European Packaging Industry ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Mechanical Power Transmission, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: Electric Drives Market in Solar Power Industry, Strategic Analysis of the European Medium Voltage Drives Market, European Low Voltage Drives Market und Strategic Analysis of European AC FHP Market. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie: Electric Drives Market in the European Packaging Industry (M696)

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com
http://www.motors.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave
02.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

nachricht Europaweite Studie zu Antibiotikaresistenzen in Krankenhäusern
18.11.2016 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie