Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Anwenderstudie Elektromobilität: Elektrofahrzeuge im Geschäftsumfeld

30.07.2013
Vielversprechende Potenziale für Elektrofahrzeuge im Geschäftsumfeld

Elektrisch, praktisch, gut? Elektromobilität ist in aller Munde, doch ist ihr Einsatz im dienstlichen Kontext sinnvoll? Antworten auf diese Frage liefert die Anwenderstudie »Elektrofahrzeuge im Geschäftsumfeld« des Fraunhofer IAO. Im Rahmen des Forschungsprojekts Shared E-Fleet wurden potenzielle Anwender an drei Standorten befragt.


Shared e-fleet

145 potenzielle Nutzer elektrisch betriebener Dienstwagen im Flottenverbund hat das Fraunhofer IAO an den Technologieparks STEP Stuttgarter Engineering Park und Münchner Technologiezentrum sowie der Stadtverwaltung Magdeburg befragt. Das Ergebnis: Die Anwender sind grundsätzlich positiv gegenüber Elektromobilität eingestellt.

Die Forscher ermittelten außerdem, ob die Anforderungen für einen Einsatz von Elektrofahrzeugen für Geschäftsfahrten erfüllt sind. Hier liefert die Befragung aufschlussreiche Resultate, denn der Großteil der Dienstfahrten bewegt sich in einem Radius von unter 100 Kilometern und ließe sich folglich mit Elektrofahrzeugen zurücklegen. Nachholbedarf gibt es aus Sicht der Anwender hinsichtlich der Information zu Reichweiten sowie der Ladung von Elektrofahrzeugen und der dazu benötigten Ladeinfrastruktur – hier fühlen sich die Befragten bisher noch nicht ausreichend informiert.

»Potenzielle Nutzer aufzuklären und deren Unsicherheiten abzubauen, sehen wir als ein wichtiges Ziel des Projekts Shared E-Fleet«, sagt Krešimir Vidaèkoviæ, der das Projekt auf Seiten des Fraunhofer IAO verantwortet. »In unseren Pilotversuchen erfahren die Anwender hautnah, dass Elektromobilität wirtschaftlich ist und sich sinnvoll in den Dienstalltag integrieren lässt.«

Im Rahmen von Shared E-Fleet entwickeln neun Projektpartner bis Ende 2015 Cloud-basierte Lösungen für den organisationsübergreifenden Einsatz von elektrisch betriebenen Dienstfahrzeugen. Besonders in Technologieparks mit einer Vielzahl von Unternehmen in räumlicher Nähe sowie bei Stadtverwaltungen mit mehreren verbundenen Behörden lassen sich solche gemeinsam genutzten Dienstwagenflotten einsetzen.

Erste Pilotversuche, in denen die entwickelten Lösungen erprobt werden, sollen im Frühjahr 2014 in den Modellregionen Stuttgart, München und Magdeburg beginnen.

Die Anwenderstudie kann unter folgender Adresse kostenlos heruntergeladen werden: http://s.fhg.de/anwenderstudie-e-fahrzeuge-im-geschaeftsumfeld

Weitere Informationen über Shared E-Fleet:
Das Projekt Shared E-Fleet ist Teil des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Forschungsprogramms »IKT für Elektromobilität II«. Ziel ist es, bis Ende 2015 neue Konzepte und Technologien für das Zusammenspiel von intelligenter Fahrzeugtechnik im Elektroauto mit Energieversorgungs- und Verkehrssteuerungssystemen auf der Basis moderner Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) zu entwickeln.
Weiterführende Informationen zum Projekt findet Sie unter
www.shared-e-fleet.de sowie www.ikt-em.de.
Ansprechpartner:
Verena Pohl
Electronic Business
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart, Germany
Telefon +49 711 970-5123

Juliane Segedi | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://s.fhg.de/anwenderstudie-e-fahrzeuge-im-geschaeftsumfeld
http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/informations-und-kommunikationstechnik/iao-news/1170-anwenderstudie-elektromobilitaet.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wiederverwendung von IT- und Kommunikationsgeräten schont Klima und Ressourcen
23.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Klimawandel verstärkt Selenmangel
21.02.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie