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Zahl pensionierter Beamter und Beamtinnen des Bundes leicht gestiegen

24.04.2012
Zum Stichtag 1. Januar 2012 gab es beim Bund rund 128 700 Pensionäre und Pensionärinnen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse der Versorgungsempfängerstatistik weiter mitteilt, waren das 1,1 % mehr ehemalige Beamte und Beamtinnen beziehungsweise Berufssoldaten und -soldatinnen als ein Jahr zuvor.



Ebenfalls im Januar 2012 bezogen rund 47 200 Hinterbliebene Leistungen aus dem öffentlich-rechtlichen Alterssicherungssystem des Bundes (– 1,1 % gegenüber dem Vorjahr).

Im Laufe des Jahres 2011 wurden beim Bund rund 2 500 Beamte und Beamtinnen in den Ruhestand versetzt. Weniger Neupensionierte gab es zuletzt im Jahr 2004. Wie schon in 2010 ist diese geringe Zahl an Neupensionären und -pensionärinnen weitgehend demografisch bedingt.

Im Jahr 2011 erreichte der geburtenschwache Jahrgang 1946 die Regelaltersgrenze von 65 Jahren. In diesem Alter gingen 2011 rund 1 100 Beamte und Beamtinnen in Pension (43 % aller Pensionierungen), im Jahr 2009 waren es noch 1 700.

Die Möglichkeit, ab 63 Jahren auf Antrag unter Hinnahme von Pensionsabschlägen in den Ruhestand einzutreten, nutzten im Jahr 2011 rund 12 % der neupensionierten Beamten und Beamtinnen des Bundes. Der Anteil der Pensionierungen ab 60 Jahren aufgrund von Schwerbehinderung lag bei rund 7 %. Knapp 18 % wurden wegen Dienstunfähigkeit vorzeitig in den Ruhestand versetzt.

20 % der Pensionierungen entfielen auf Personen, die eine besondere Altersgrenze – also eine vorgezogene Regelaltersgrenze – erreicht hatten, wie sie etwa im Bereich der Bundespolizei und der Feuerwehr der Bundeswehr gilt.

Bei den Berufssoldaten und -soldatinnen wurden im Jahr 2011 rund 2 000 Personen in den Ruhestand versetzt. 84 % davon hatten die bei der Bundeswehr geltenden besonderen Altersgrenzen erreicht, 14 % nutzten Vorruhestandsregelungen, weniger als 2 % schieden wegen Dienstunfähigkeit aus.

Weitere Auskünfte gibt:
Dr. Alexandros Altis,
Telefon: +49 611 75 4105

Dr. Alexandros Altis | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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