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Weiterer Anstieg der im EU-Handel tätigen Unternehmen

11.09.2009
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben im Laufe des Jahres 2008 in Deutschland etwa 585 000 Unternehmen Waren aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union bezogen oder Waren dorthin geliefert.

Damit ist die Zahl der im EU-Handel tätigen Unternehmen gegenüber dem Vorjahr um knapp 13 000 ange­stiegen. Mehr als 480 000 Unternehmen führten Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten ein, während etwa 245 000 Unternehmen als Exporteure tätig waren.

Der innergemeinschaftliche Handel wird weiterhin von großen Unternehmen dominiert. Der wertmäßige Anteil dieser Unternehmen an den Gesamtausfuhren ist allerdings gegenüber den Vorjahren etwas rückläufig. So erzielten die 42 Unternehmen, die im Jahr 2008 jeweils Waren für mehr als eine Milliarde Euro versandten, 28,4% der Exportumsätze mit EU-Mitgliedstaaten. Im Jahre 2006 hatte der Anteil der großen Unternehmen noch bei über 30% gelegen. Bei den Wareneingängen erreichten 39 Unter­nehmen einen Importumsatz von mehr als einer Milliarde Euro und damit einen Anteil von knapp 22% an den Gesamteinfuhren aus den anderen EU-Mitgliedstaaten. Das entsprach in etwa den Vorjahresergebnissen.

Bei den Versendungen in die EU hatten über 210 000 Unternehmen (knapp 90%) einen Umsatz von weniger als einer Million Euro. Auf sie entfiel aber nur ein wertmäßiger Anteil von unter 4%. Bei Unternehmen in Deutschland, die Waren aus der EU beziehen, hatten im Jahr 2008 über 450 000 und damit fast 95% Eingänge von weniger als einer Million Euro. Der wertmäßige Anteil dieser Unternehmen an den gesamten deutschen EU-Einfuhren lag bei 5,5%.

Weitere Auskünfte gibt:
Rainer Seibel,
Telefon: (0611) 75-3381,
E-Mail: info-aussenhandel@destatis.de

Rainer Seibel | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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