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Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im April 2009: Preisbereinigt – 23,2% zum Vorjahr

10.06.2009
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging nach vorläufigen Angaben der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im April 2009 arbeitstäglich- und preisbereinigt um 23,2% gegenüber dem April 2008 zurück (nach unverändert – 22,0% im März 2009).
Der Inlandsumsatz nahm im Vergleichszeitraum um 17,3% ab; noch stärker brach der Auslandsumsatz mit – 29,8% ein. Dabei lag der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 28,0%, der Absatz in das übrige Ausland um 31,2% unter dem Vorjahresniveau.

Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten Wirtschaftszweige ging bei den Produzenten von Kraftwagen und Kraftwagen­teilen der preisbereinigte Umsatz im April 2009 mit 37,2% am stärksten gegenüber dem Vorjahr zurück. Dabei verringerte sich der Inlandsumsatz um 19,0% und das Geschäft mit ausländischen Abnehmern um 48,0%.
Ähnlich hoch waren die Minusraten mit 33,0% in der Metallerzeugung und -bearbeitung (Inland: – 34,0%, Ausland: – 31,5%) und mit 30,2% im Maschinenbau (Inland: – 32,4%, Ausland: – 28,5%).

Im Vergleich zum Vormonat verringerte sich der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im April 2009 saison- und arbeitstäglich bereinigt insgesamt um 1,8% (nach revidiert + 1,6% im März 2009). Das Geschäft mit inländischen Abnehmern blieb unverändert zum Vormonat; der Auslandsumsatz verzeichnete eine Abnahme um 3,9%. Innerhalb des Auslandsgeschäfts nahm der Absatz in die Eurozone um 5,8% ab; für das restliche Ausland wurde ein Rückgang von 2,2% registriert.

Kumuliert von Januar bis April 2009 lag das (arbeitstäglich bereinigte) Umsatz­volumen im Verarbeitenden Gewerbe um 22,3% unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeit­raums; dabei fielen das Inlandsgeschäft um 17,9% und der Auslandsumsatz um insgesamt 27,0%.

Die Veränderungsraten basieren auf dem Umsatz-Volumenindex für das Verarbeitende Gewerbe (fachliche Betriebsteile; 2005 = 100). Die saison- und arbeitstägliche Bereinigung erfolgt mit dem Verfahren Census X-12-ARIMA.
Weitere Auskünfte gibt:
Dr. Norbert Herbel,
Telefon: (0611) 75-4475,
E-Mail: auftragseingangsindex@destatis.de

Dr. Norbert Herbel | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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