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Starker Einbruch im kombinierten Verkehr mit Containern 2009

30.04.2010
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Angaben mitteilt, wurden in Deutschland im kombinierten Verkehr mit Containern insgesamt fast 165 Millionen Tonnen befördert. Das war gegenüber dem Jahr 2008 ein Rückgang um 20%.

Im kombinierten Verkehr übernehmen Eisenbahnen und Schiffe den Ferntransport von Gütern in Containern, Lastkraftwagen dagegen sammeln oder verteilen diese weiter. Der Transport auf Schienen und Wasserwegen ist daher für die Entwicklung des kombinierten Verkehrs von entscheidender Bedeutung.

Der kombinierte Verkehr mit Containern wurde 2009 von der Finanz- und Wirtschaftskrise besonders stark getroffen. Der Rückgang fiel noch höher aus als die bereits erhebliche Abnahme des Gesamtverkehrs mit Eisenbahnen und Schiffen (- 17% auf 780 Millionen Tonnen). Damit sank der Anteil des Containerverkehrs am Gesamtverkehr dieser Verkehrsträger um einen Prozentpunkt auf 21%.

Die stärksten Verluste verbuchte der Containerverkehr über See (- 24%). Hier war der Rückgang höher als die Abnahme des Seeverkehrs insgesamt (- 17%). Im Eisenbahnverkehr entwickelten sich Containerverkehr und Gesamtverkehr mit Rückgängen von 16% parallel.

In der Binnenschifffahrt konnte sich der kombinierte Verkehr besser behaupten als der Binnenschiffsverkehr insgesamt: Während der kombinierte Verkehr nur um 8% abnahm, insbesondere aufgrund der Erholung zum Jahresende, sank der Gesamtverkehr um 17%.

Eine zusätzliche Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

Weitere Auskünfte gibt:

Uwe Reim, Telefon: (0611) 75-2210, E-Mail: verkehr@destatis.de

Uwe Reim | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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