Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Spargel- und Erdbeerernte 2010 nur durchschnittlich

21.07.2010
Die Spargelernte 2010 hat nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mit bundesweit 49 Dezitonnen je Hektar (1 Dezitonne = 100 Kilogramm) ein durchschnittliches Ernteergebnis erbracht.

Der Ernteertrag von Spargel entspricht damit etwa dem Durchschnitt der vorangegangenen sechs Jahre von 48 Dezitonnen je Hektar. Die kühle Frühjahrswitterung hat zudem bewirkt, dass der sehr gute Ernteertrag aus dem Jahr 2009 von 54 Dezitonnen je Hektar dieses Jahr nicht erreicht wird.

Auch bei Erdbeeren sind mit gut 114 Dezitonnen je Hektar durchschnittliche Ernteerträge zu erwarten. Das sechsjährige Mittel der Jahre 2004 bis 2009 liegt nur geringfügig niedriger. Der Ertrag des Vorjahres von 120 Dezitonnen je Hektar wird voraussichtlich auch hier aufgrund des vielerorts zu kalten Frühjahrs nicht erzielt werden. Darüber hinaus sind die Auswirkungen des bisher sehr heißen und trockenen Julis in dieser Ertragsschätzung mit Stichtag 30. Juni noch nicht berücksichtigt.

Aktuelle Angaben über die Anbauflächen 2010 werden voraussichtlich erst Anfang Oktober vorliegen. Im vergangenen Jahr (2009) wurde Spargel in Deutschland auf einer Fläche von 22 000 Hektar angebaut, wovon 18 200 Hektar abgeerntet wurden. Dies entspricht einem Fünftel der gesamten Gemüseanbaufläche in Deutschland. Erdbeeren wurden auf 12 700 Hektar geerntet.

Die bedeutendsten Spargelanbauländer waren 2009 Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg, die zusammen über mehr als die Hälfte der ertragsfähigen Spargelanbauflächen verfügten. Auch beim Erdbeeranbau waren Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen neben Baden-Württemberg und Bayern mit zusammen 74% der Anbaufläche im Jahr 2009 die bedeutendsten Länder.

Ausführliche Ergebnisse stehen im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen als Fachserie 3, Reihe 3.2.1 "Wachstum und Ernte - Gemüse" zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Bettina Hilf,
Telefon: (0611) 75-8635,
E-Mail: ernte@destatis.de

Bettina Hilf | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Erdbeerernte Ernteertrag Ertragsschätzung Spargel Spargelernte

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten