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Schweinebestand weiter gestiegen

09.01.2013
Zum Stichtag 3. November 2012 wurden in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 28,3 Millionen Schweine gehalten.

Damit stieg der Schweinebestand innerhalb des letzten halben Jahres um rund 0,5 %. Gleichzeitig ging die Zahl der Betriebe, die mindestens 50 Schweine oder 10 Zuchtsauen hielten, um 1,7 % zurück.

Innerhalb des Schweinebestandes gab es unterschiedliche Entwicklungen: Ein deutliches Wachstum der Bestände gab es vor allem bei den Mastschweinen, deren Zahl sich gegenüber Mai 2012 um rund 2,9 % auf knapp 12,4 Millionen Tiere erhöhte. Einen Rückgang gab es hingegen bei den Zuchtsauen.

Während im Mai knapp 2,2 Millionen Zuchtsauen gehalten wurden, reduzierte sich die Zahl der Tiere bis November 2012 um rund 2,7 %. Entsprechend ging auch die Zahl der Ferkel um 2,2 % auf 8,1 Millionen Tiere zurück. Eine Ursache hierfür könnte die geänderte Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung sein.

Diese schreibt ab 1. Januar 2013 erweiterte Anforderungen an die Haltung von Zuchtsauen vor, die von vielen Haltern umfangreiche Investitionen erfordern.

Der Rinderbestand stieg im vergangenen Halbjahr um 0,2 % auf rund 12,5 Millionen Tiere. Die Zahl der Milchkühe blieb nahezu konstant bei 4,2 Millionen Tieren. Bei den Schafen gab es im November 2012 im Vergleich zu November 2011 einen Rückgang um rund 1,7 % auf 1,6 Millionen Tiere.

Eine ausführliche Analyse findet sich unter www.destatis.de > Zahlen & Fakten > Land- und Forstwirtschaft im Themenbereich "Viehbestand". Lange Zeitreihen können über die Tabellen 41311-0001 bis 41311-0006 in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit Tabelle sowie weiteren Zusatzinformationen und -funktionen, ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Auskünfte gibt:

Claudia Reuter,
Telefon: (0611) 75-8627,
www.destatis.de/kontakt

Claudia Reuter | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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