Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ressourcen und Abfall: Daten und Statistiken in der EU

08.05.2014

Aktuelle statistische Daten zu natürlichen Ressourcen in der EU finden Interessierte jetzt auf einer neuen Webseite von Eurostat, dem Statistikamt der Europäischen Union in Luxemburg.

Environmental Data Center on Natural Resources http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/data_centre_natural_resource...

Im Auftrag der Europäischen Kommission erfasst und analysiert das Öko-Institut Indikatoren im Bereich natürliche Ressourcen und bereitet diese auf. Das Projekt läuft zunächst bis Januar 2015 und kann bis Januar 2017 verlängert werden. Projektpartner sind das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH und Eunomia Research and Consulting Ltd in Bristol UK.

Indikatoren für ein ressourcenschonendes Europa

Zu den relevanten Indikatoren zählen solche aus den Bereichen Materialver-brauch, Boden, Wasser, Klima / Energie sowie Transformation der Wirtschaft, Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen und zu weiteren Schlüsselbereichen, die Hinweise auf die Entwicklung zu einem ressourcenschonenden Europa geben. Das Environmental Data Center on Natural Ressources ist Teil der Leitinitiative „ressourcenschonendes Europa“ unter dem Dach der „Europa 2020“-Strategie. Ziel dieser Leitinitiative ist es, Ressourcen effizient zu verwenden und dadurch negative Umweltauswirkungen zu minimieren.

Dabei muss beachtet werden, dass die Daten für die genannten Indikatoren nicht vollständig und nicht alle Handlungsfelder der Leitinitiative ressourcenschonendes Europa abgedeckt sind.

Mehr Daten zu Abfall in der EU

Darüber hinaus führt das Öko-Institut seine Arbeit für die Europäische Kommission zu Daten im Bereich Abfall für bis zu drei Jahre fort. Das Öko-Institut kooperiert dabei mit der Argus GmbH und dem Copenhagen Resource Institute (CRI).

„Diese Arbeit hat in den letzten Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass die nationalen Unterschiede in der Umsetzung der europäischen Abfallgesetzgebung deutlich wurden und die notwendigen Verbesserungen vor allem in Bezug auf Abfallrecycling klar ersichtlich sind. Besondere Bedeutung hat in Zukunft die europaweite Durchsetzung der Definitionen zum Recycling, die in der europäischen Abfallrahmenrichtlinie dargestellt sind“, erläutert Projektleiter Dr. Georg Mehlhart vom Öko-Institut.

Bereits seit 2008 unterstützen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Öko-Instituts die Europäische Kommission dabei die Datenbasis im Sektor Abfall zu verbessern und zu überprüfen, ob die Ziele zur Behandlung von Abfall in den EU-Mitgliedsstaaten eingehalten werden. Gleichzeitig zeigt das Öko-Institut auf, wie die Mitgliedsstaaten ihr Abfallmanagement im Sinne EU-einheitlicher Vorgaben verbessern können. Dazu gehört vor allem die Vermeidung von Abfällen, ein effizientes Recycling sowie eine umweltschonende Verwertung und Entsorgung. Die Abfalldaten, zu ihnen zählen gewerbliche, industrielle und kommunale Abfälle, Verpackungsabfälle, Altautos, Batterien und Elektroschrott sowie auch Daten zum grenzüberschreitender Abfalltransport werden auf einer eigenen Webseite des Umweltdatenzentrums für Abfall http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/waste/introduction/ präsentiert.

Weitere Informationen des Öko-Instituts:

Europas Abfall: Daten und Statistiken für die Politik (Pressemitteilung des Öko-Instituts vom 29. März 2011)
http://www.oeko.de/presse/pressemitteilungen/archiv-pressemitteilungen/2011/euro...

Infografiken:

Was passiert mit dem Siedlungsabfall? Deponierung, Verbrennung, Recycling und Kompostierung in
Deutschland https://www.flickr.com/photos/oekoinstitut/13949483739/in/set-72157644520262836,
Großbritannien https://www.flickr.com/photos/oekoinstitut/13949484199/in/set-72157644520262836
und den EU-Ländern im Vergleich. https://www.flickr.com/photos/oekoinstitut/14132823501/in/set-72157644520262836

Recyclingquote für Kunststoffverpackungsmüll auch 2011 noch unter 50 Prozent: Entwicklung des Plastikmülls - Aufkommen und Recyclingquote in Deutschland
https://www.flickr.com/photos/oekoinstitut/13949482689/in/set-72157644520262836

Der Plastikberg wächst: Entwicklung des Plastikmülls – Aufkommen und Recycling in Europa
https://www.flickr.com/photos/oekoinstitut/13949481199/in/set-72157644520262836

Fast alle Wege führen nach Deutschland. Transporte von gefährlichem Abfall zwischen den EU-Ländern
https://www.flickr.com/photos/oekoinstitut/14133195782/in/set-72157644520262836

Ansprechpartner am Öko-Institut:

Abfall:
Dr. Georg Mehlhart
Senior Researcher im Institutsbereich
Infrastruktur & Unternehmen
Öko-Institut e.V., Büro Darmstadt
Telefon: +49 (0)6151 8191-153
E-Mail: g.mehlhart(at)oeko.de

Natürliche Ressourcen:
Dr. Hartmut Stahl
Senior Researcher im Institutsbereich
Infrastruktur & Unternehmen
Öko-Institut e.V., Büro Darmstadt
Telefon: +49 (0)6151 8191-180
E-Mail: h.stahl(at)oeko.de

Das Öko-Institut ist eines der europaweit führenden, unabhängigen Forschungs- und Beratungsinstitute für eine nachhaltige Zukunft. Seit der Gründung im Jahr 1977 erarbeitet das Institut Grundlagen und Strategien, wie die Vision einer nachhaltigen Entwicklung global, national und lokal umgesetzt werden kann. Das Institut ist an den Standorten Freiburg, Darmstadt und Berlin vertreten.

Neues vom Öko-Institut auf Twitter: http://twitter.com/oekoinstitut
Interesse an eco@work, dem kostenlosen E-Paper des Öko-Instituts?
Abo unter http://www.oeko.de/newsletter_ein.php

Romy Klupsch | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration

Auf der diesjährigen productronica in München stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das Laser-Based Tape-Automated Bonding, kurz LaserTAB, vor: Die Aachener Experten zeigen, wie sich dank neuer Optik und Roboter-Unterstützung Batteriezellen und Leistungselektronik effizienter und präziser als bisher lasermikroschweißen lassen.

Auf eine geschickte Kombination von Roboter-Einsatz, Laserscanner mit selbstentwickelter neuer Optik und Prozessüberwachung setzt das Fraunhofer ILT aus Aachen.

Im Focus: LaserTAB: More efficient and precise contacts thanks to human-robot collaboration

At the productronica trade fair in Munich this November, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be presenting Laser-Based Tape-Automated Bonding, LaserTAB for short. The experts from Aachen will be demonstrating how new battery cells and power electronics can be micro-welded more efficiently and precisely than ever before thanks to new optics and robot support.

Fraunhofer ILT from Aachen relies on a clever combination of robotics and a laser scanner with new optics as well as process monitoring, which it has developed...

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Legionellen? Nein danke!

25.09.2017 | Veranstaltungen

Posterblitz und neue Planeten

25.09.2017 | Veranstaltungen

Hochschule Karlsruhe richtet internationale Konferenz mit Schwerpunkt Informatik aus

25.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Legionellen? Nein danke!

25.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Hochvolt-Lösungen für die nächste Fahrzeuggeneration!

25.09.2017 | Seminare Workshops

Seminar zum 3D-Drucken am Direct Manufacturing Center am

25.09.2017 | Seminare Workshops