Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Positiver Trend setzt sich fort: Zahl der Absolventinnen in MINT-Studiengängen steigt weiter an

04.03.2011
Die MINT-Branche bietet hervorragende Berufs- und Karrierechancen. Auch mehr und mehr junge Frauen entscheiden sich für einen der sogenannten MINT-Berufe, indem sie Fächer wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik studieren.

Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes und Berechnungen der Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen hat sich die Zahl der Absolventinnen in diesen Bereichen kontinuierlich erhöht und liegt 2009 in den Ingenieurwissenschaften bei 12.000; mit einer Steigerung von 9 Prozent (+ 950) zum Vorjahr so hoch wie nie zuvor.

Gleiches gilt für die Zahl der Studienanfängerinnen, die sich in den Fächern Informatik und Elektrotechnik um jeweils 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich erhöht hat. In der Elektrotechnik liegt der Anteil der Studienanfängerinnen mit 10 Prozent zum ersten Mal im zweistelligen Bereich.

„Eine positive Entwicklung, die noch weiter gestärkt werden muss, denn in der MINT-Branche werden nach wie vor qualifizierte Fachkräfte gesucht“, so Susanne Witteriede, Leiterin der Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen. Tatsächlich ist der Fachkräftemangel für viele Unternehmen in Deutschland ein großes Problem und betrifft insbesondere Forschung und Entwicklung sowie IT. Nach aktuellen Studien wird zukünftig fast jede dritte Stelle in diesen Bereichen unbesetzt bleiben, weil es an qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern fehlt. Witteriede wendet sich aber auch direkt an die Wirtschaft und macht deutlich: „Unternehmen können es sich nicht leisten, auf das gut qualifizierte Potenzial von Frauen für den MINT-Bereich zu verzichten. Nur wer es schafft, sich bewusst und kompetent auf die Vielfalt an Interessen, Fähigkeiten und Wünschen dieser begehrten Mitarbeiterinnengruppe einzustellen, wird mehr Bewerbungen von Frauen erhalten und ihren Verbleib im Unternehmen sichern.“

Ein Grund für die CeBIT und die Bundesagentur für Arbeit mit der Initiative „Qualifizierung live!“ auf der Messe ein umfangreiches Beratungs- und Informationsprogramm für IT-Fachkräfte und Arbeitsuchende anzubieten. Sie können hier ihr Fachwissen auf den neuesten Stand bringen und wertvolle Kontakte zu wichtigen Branchenunternehmen knüpfen.

Für junge Frauen gibt es bei der Initiative „Qualifizierung live!“ ein besonderes Angebot. Am 3. März findet ein Thementag zu „Frauen in der IT-Branche“ mit Vorträgen, Workshops und Beratungsgesprächen am Messestand der Bundesagentur für Arbeit statt. Die Bundesagentur für Arbeit ist einer der mehr als 80 Partner von „Komm, mach MINT.“, dem Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen.

"Komm, mach MINT." - der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen soll das Bild der MINT-Berufe in der Gesellschaft verändern. „Komm, mach MINT.“ ist Teil der Qualifizierungsinitiative „Aufstieg durch Bildung“ der Bundes­regierung und wurde 2008 mit dem Ziel gestartet, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern und Hochschulabsolventinnen für Karrieren in der Wirt­schaft zu gewinnen. Das Informationsportal www.komm-mach-mint.de bietet mit bisher rund 750 Projekten eine bundesweite Übersicht an Angeboten für Schülerinnen, Studentinnen und Young Professionals im MINT-Bereich. Damit ist es bis heute gelungen, weit mehr als 90.000 Mädchen und junge Frauen anzusprechen.

Detailliertere Zahlen und speziell aufbereitetes Datenmaterial werden auf www.komm-mach-mint.de/Service/Daten-Fakten/Studienjahr-Pruefungsjahr-2009 zur Verfügung gestellt. Im Fokus stehen dabei Studienanfängerinnen und Studienanfänger sowie Absolventinnen und Absolventen aus ausgewählten MINT-Bereichen.

Kontakt:

Christina Haaf
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.
Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10 | D - 33602 Bielefeld
Telefon: +49 521 329821-62
Telefax: +49 521 329821-66
Mail: haaf@komm-mach-mint.de
Die Geschäftsstelle des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen ist beim Verein Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. angesiedelt und wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. fördert mit bundesweiten Projekten die verstärkte Nutzung der Potenziale von Frauen zur Gestaltung der Informationsgesellschaft und Technik sowie die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern.

Christina Haaf | idw
Weitere Informationen:
http://www.komm-mach-mint.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik