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November 2010: 0,3% weniger Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe

17.01.2011
In Deutschland waren Ende November 2010 in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten knapp 5,0 Millionen Personen tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das rund 12 800 Personen oder 0,3% weniger als im November 2009.

Die Zahl der im November 2010 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum November 2009 um 5,5% auf 684 Millionen zu. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es im Berichtsmonat 22 Arbeitstage gab und somit einen Tag mehr als im November 2009. Die Entgelte lagen bei 22,0 Milliarden Euro - gegenüber dem Vorjahresmonat war das eine Steigerung um 4,2%.

Trotz der rückläufigen Entwicklung der Beschäftigung insgesamt war die Entwicklung in einigen Wirtschaftsbereichen positiv. Die Beschäftigtenzahlen stiegen im November 2010 gegenüber November 2009 insbesondere in der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (+ 2,3%), von Gummi- und Kunststoffwaren (+ 1,6%) sowie in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+ 1,6%). Überdurchschnittlich verringerte sich hingegen die Zahl der Beschäftigten unter anderem in der Metallerzeugung und -bearbeitung (- 1,6%) und in der Herstellung von Metallerzeugnissen (- 1,1%).

Ausführliche Ergebnisse über das Verarbeitende Gewerbe bietet die Fachserie 4, Reihe 4.1.1. Sie ist im Publikationsservice von Destatis unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort "2040411" kostenlos erhältlich.

Eine zusätzliche Tabelle und eine methodische Kurzbeschreibung bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

Detaillierte Daten und lange Zeitreihen zum Monatsbericht im Verarbeitenden Gewerbe können kostenfrei über die Tabelle 42111-002 und 42111-004 in der GENESIS-Online Datenbank abgerufen werden.

Weitere Auskünfte gibt:

Ulrich Prautsch,
Telefon: (0611) 75-2807,
www.destatis.de/kontakt

Ulrich Prautsch | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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