Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mobile Internetnutzung über das Handy 2010 stark gestiegen

14.02.2011
16% der Internetnutzer wählten sich im Jahr 2010 über das Handy ein. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hat die mobile Internetnutzung damit im Vergleich zum Vorjahr um 78% zugenommen: 2009 lag der Anteil der Internetnutzer per Handy noch bei 9%.

Die Verwendung des Handys für den Internetzugang ist jedoch stark altersabhängig. Die Internetnutzer im Alter von 25 bis 34 Jahren waren im Jahr 2010 hierbei die Vorreiter. Mit einem Anteil von 24% verwendeten sie das Handy für die drahtlose Verbindung ins Internet am meisten, gefolgt von den 16- bis 24-Jährigen mit 20%.

Mit zunehmendem Alter spielt das Handy für den Web (World-Wide-Web)-Zugang eine immer geringere Rolle: Während 18% der Personen zwischen 35 und 44 Jahren mit dem Handy im Internet surften, lag der Anteil bei den 45- bis 54-Jährigen bei 15%. Bei den Personen im Alter zwischen 55 und 64 Jahren nutzten lediglich 10% das Handy für den Internetzugang. Am seltensten wählten die 65-Jährigen und Älteren diese Art des Internetzugriffs (7%).

Die generelle Internetnutzung von älteren Menschen hat im Jahr 2010 jedoch deutlich zugenommen. Im Jahr 2010 gingen 41% der Personen zwischen 65 und 74 Jahren online. Im Jahr 2009 lag der Anteil noch bei 35%. Mit einer Zunahme um 6 Prozentpunkte hat die Internetnutzung in dieser Altersgruppe am stärksten zugelegt. Auch in der Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen stieg der Anteil der Internetnutzer deutlich an, und zwar um 4 Prozentpunkte von 61% auf 65%. Bei den 75-Jährigen und Älteren waren es 16% (2009: 14%); die Personen dieser Altersgruppe hatten mit deutlichem Abstand den geringsten Nutzungsanteil.

Den höchsten Anteil an Internetnutzern hatten im Jahr 2010 die 16- bis 24-Jährigen mit 98%. Insgesamt nutzten drei Viertel (75%) aller Personen ab zehn Jahren das Internet (2009: 73%).

Nach wie vor gibt es zwischen älteren Frauen und Männern große Unterschiede in der Internetnutzung. Während knapp die Hälfte (51%) der Männer zwischen 65 und 74 Jahren in 2010 im Internet surften, lag der Anteil der entsprechenden weiblichen Altersgruppe nur bei 33%. Bei den Personen über 74 Jahren nutzten immerhin noch ein Viertel der Männer das Internet, bei den Frauen waren es lediglich 11%.

Auch bei den 55- bis 64-Jährigen unterscheidet sich das Nutzungsverhalten zwischen den Geschlechtern deutlich: hier waren 71% der Männer online, bei den Frauen waren es 58%. Bei den Jüngeren dagegen sind keine oder nur geringe Geschlechterunterschiede beim Anteil an der Internetnutzung zu finden.

Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Auskunftsdienst Wirtschaftsrechnungen und Zeitbudgets,
Telefon: +49 611 75 8880,
www.destatis.de/kontakt

| Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Altersgruppe Handy Internetnutzung Internetzugang

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie