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Legehennenbestand im Jahr 2011 deutlich gestiegen

23.02.2012
Am 1. Dezember 2011 wurden in Deutschland in Betrieben mit mindestens 3 000 Hennenhaltungsplätzen wieder deutlich mehr Legehennen gehalten als im Vorjahr.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gab es in den Betrieben gut 34,0 Millionen Tiere; eine Steigerung von 13,8 % gegenüber Dezember 2010.

Die Stallkapazität lag bei rund 40,0 Millionen Haltungsplätzen.

Gegenüber Dezember 2010 stieg sie um 9,0 %. Die Kapazitätsauslastung der Betriebe lag damit bei 84,9 %.

Die Entwicklung der Legehennenhaltung wurde in den letzten Jahren durch das seit dem 1. Januar 2009 geltende Verbot der Hennenhaltung in konventionellen Käfigen und die damit einhergehende Umrüstung der Legehennenställe bestimmt.

2009 war dadurch die Zahl der Legehennen deutlich gesunken. Ab dem Jahr 2010 wurde dann der Legehennenbestand wieder aufgestockt. Zur Stichtagserhebung am 1. Dezember 2011 gab es dann wieder gut 34,0 Millionen Tiere, das waren 7,2 % mehr als 2008, dem Jahr vor dem Verbot der konventionellen Käfighaltung.

Bezogen auf die Haltungsplätze wurde das Niveau des Jahres 2008 wieder erreicht
(40,0 Millionen Plätze).
Die dominierende Haltungsform in deutschen Legehennenbetrieben ist die Bodenhaltung. Von den in Deutschland verfügbaren Hennenhaltungsplätzen waren 25,7 Millionen Plätze (64,2 %) in Bodenhaltung, 5,8 Millionen Plätze (14,4 %) in Freilandhaltung und 5,6 Millionen Plätze (14,0 %) in Kleingruppenhaltung und ausgestalteten Käfigen. Weitere 3,0 Millionen Plätze (7,4 %) gab es in ökologischer Erzeugung.

Der Legehennenbestand in der Bodenhaltung lag am 1. Dezember 2011 bei 21,4 Millionen Tieren, 12,8 % mehr als im Vorjahr. Gemessen am Legehennenbestand insgesamt lebten damit fast zwei von drei Hennen in dieser Haltungsform (62,9 %). Den höchsten prozentualen Zuwachs gab es bei den Legehennen in ökologischer Erzeugung (+ 28,4 %). Die Zahl der Legehennen in Freilandhaltung stieg um 16,5 %, die Zahl der Tiere in Kleingruppenhaltung und in ausgestalteten Käfigen um 9,4 %.

Eine ausführliche Analyse und weiterführende Tabellen stehen unter www.destatis.de --> Weitere Themen --> Land- und Forstwirtschaft --> Tierische Erzeugung zur Verfügung.

Eine zusätzliche Tabelle enthält die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

Weitere Auskünfte gibt:

Hans-Gert Röhrig,
Telefon: (0611) 75-8691,
www.destatis.de/kontakt

Hans-Gert Röhrig | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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