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Erzeugung von Fischen in Aquakultur im Jahr 2013 um 4,2 % gestiegen

26.06.2014

In rund 6 100 deutschen Aquakulturbetrieben wurden im Jahr 2013 etwa 20 400 Tonnen Fisch und rund 5 000 Tonnen Muscheln erzeugt.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist damit die Erzeugung von Fischen in Aquakultur im Vergleich zu 2012 um rund 4,2 % gestiegen.

Die größten Steigerungen konnte beim Elsässer Saibling und beim Afrikanischen Raubwels beobachtet werden. Bei einem Zuwachs von 19,9 % lag die produzierte Menge an Elsässer Saibling bei rund 1 500 Tonnen.

Circa 700 Tonnen Afrikanischer Raubwels wurden in deutscher Aquakultur erzeugt. Im Vorjahr waren es etwa 430 Tonnen (+ 61,8 %). 

Die Erzeugung von Regenbogenforelle und Gemeinem Karpfen konnte ebenfalls zulegen. Insgesamt wurden 2013 etwa 8 300 Tonnen Regebogenforelle produziert – das waren 2,7 % (circa 200 Tonnen) mehr als noch ein Jahr zuvor. Die Menge an Gemeinem Karpfen erhöhte sich um 3,2 % auf 5 700 Tonnen. 

Die deutsche Muschelerzeugung ging von 2012 auf 2013 stark zurück. So wurden 2013 lediglich rund 5 000 Tonnen Muscheln geerntet (– 27,4 %). Gleichzeitig hat sich die Zufuhr von Muscheln aus Wildfängen in die Aquakultur fast verdreifacht (etwa 4 500 Tonnen).

Dabei handelt es sich hauptsächlich um Saatmuscheln, die auf den durch die Muschelfischer bewirtschafteten Kulturflächen ein bis zwei Jahre heranwachsen werden. 

Die Zahl der durch die Aquakulturstatistik erfassten Betriebe mit Fischerzeugung erhöhte sich 2013 um gut 700 auf rund 6 100 Betriebe (+ 13,9 %). Dieser Wert ist nur eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar, da in Bayern viele Betriebe mit Aquakulturerzeugung im Berichtsjahr erstmalig befragt werden konnten.

Dabei handelt es sich jedoch meist um kleinere Betriebe. Diese neu erfassten bayerischen Betriebe, machen bei der Fischerzeugung in Deutschland insgesamt einen Anteil von 2,3 % aus.  

Eine ausführliche Analyse befindet sich im Themenbereich „Fischerei“.

Weitere Auskünfte gibt:
Judith Schiela,
Telefon: +49 611 75 8835, 
Kontaktformular

Judith Schiela | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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