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Ernte 2014: Für Spargel Rekord-Niveau, für Erdbeeren gute Menge erwartet

23.07.2014

Die deutsche Spargel- und Erdbeerernte wird im Jahr 2014 besser ausfallen als im Vorjahr.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach einer ersten Schätzung zum 30. Juni 2014 mitteilt, wird die Spargelernte voraussichtlich um 11 % und die Erdbeerernte um 10 % gegenüber 2013 ansteigen. Dies ist vor allem auf das – im Gegensatz zum Vorjahr – milde Frühjahr zurückzuführen.

Die gesamtdeutsche Erntemenge an Spargel wird voraussichtlich rund 114 500 Tonnen betragen. Dies wäre die bislang größte Menge an Spargel, die in einem Jahr geerntet worden ist. Auch der Durchschnittsertrag wird mit rund 5,6 Tonnen pro Hektar einen neuen Höchststand erreichen.

Die im Ertrag stehende Anbaufläche von Spargel beläuft sich 2014 auf gut 20 400 Hektar, womit sie gegenüber 2013 um etwa 4 % ausgeweitet worden ist. Die größten Mengen an Spargel werden in Niedersachsen auf einer Ertragsfläche von 4 400 Hektar gestochen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (3 300 Hektar) und Brandenburg (2 900 Hektar). Diese drei Bundesländer verfügen über mehr als die Hälfte der deutschen Spargelfläche.

Bei den Erdbeeren im Freiland wird eine Gesamterntemenge von rund 157 500 Tonnen bei einer ertragsfähigen Fläche von 14 700 Hektar erwartet. Sowohl die Erntemenge als auch die Fläche liegen voraussichtlich um rund 7 % über dem Durchschnitt der letzten sechs Jahre.

In den Bundesländern Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg befinden sich die größten ertragsfähigen Erdbeerflächen im Freiland mit zusammen 8 900 Hektar. Dies entspricht einem Anteil von 61 % an der gesamtdeutschen Erdbeerfläche.

Die dargestellten vorläufigen Ergebnisse über Anbauflächen und Erntemengen sind erste Schätzungen aus der repräsentativen Vorerhebung zu Spargel und Erdbeeren im Juni und liefern daher nur allgemeine Tendenzen für 2014. Endgültige Ergebnisse werden erst nach Abschluss der im Herbst durchgeführten Gemüseerhebung veröffentlicht.

Weitere Auskünfte gibt:
Bettina Hilf,
Telefon: +49 611 75 8635,
Kontaktformular 

Bettina Hilf | Statistisches Bundesamt

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