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Einzelhandelsumsatz im Oktober 2008 real um 1,5% gesunken

01.12.2008
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Einzelhandel in Deutschland im Oktober 2008 nominal 0,9% mehr und real 1,5% weniger um als im Oktober 2007. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage. Dieses Ergebnis für den Oktober 2008 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.
Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Oktober 2008 nominal 0,7% mehr und real 2,8% weniger um als im Oktober 2007. Bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten wurde nominal 1,0% mehr und real 2,5% weniger umgesetzt. Beim Facheinzelhandel mit Lebensmitteln lagen die Umsätze dagegen nominal und real unter den Werten des Vorjahresmonats (nominal – 2,4%, real – 6,1%).

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln wurde ebenfalls nominal mehr und real weniger umgesetzt als im Oktober 2007 (nominal + 1,1%, real – 0,6%). Nur in zwei Branchen lagen die Umsätze nominal und real über denen des Vorjahresmonats: im sonstigen Facheinzelhandel (zum Beispiel Bücher, Schmuck) mit nominal + 2,1% und real + 3,5% sowie im Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren mit nominal + 1,2% und real + 0,5%.

Im Vergleich zum September 2008 war der Umsatz des Einzelhandels im Oktober 2008 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 1,7% und real um 1,6% niedriger.

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2008 setzte der Einzelhandel nominal 2,3% mehr und real 0,4% weniger um als vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Informationen zum durchschnittlichen Revisionsbedarf im Einzelhandel:

Die von Destatis nachgewiesenen ersten monatlichen Ergebnisse werden laufend aktualisiert. Diese Revisionen entstehen durch verspätete Mitteilungen der befragten Unternehmen sowie durch zusätzliche statistische Informationen aus den zunächst nicht einbezogenen Bundesländern. Für den nominalen Einzelhandelsumsatz insgesamt lag bisher der durchschnittliche Revisionsbedarf des etwa 14 Tage nach den vorläufigen Zahlen der ersten Pressemeldung (Vorbericht) vorliegenden Messzahlenberichts (Fachserie 6, Reihe 3.1) im Schnitt bei einem Plus von 0,1 Prozentpunkten (der Messzahlenbericht lag somit im Schnitt 0,1 Prozentpunkte höher als der Vorbericht).

Kostenlose Ergebnisse zum Einzelhandelsumsatz in tiefer Wirtschaftsgliederung, einschließlich der Unternehmensmeldungen, die nach dieser Pressemitteilung eingegangen sind, stehen in etwa 14 Tagen beim Publikationsservice von Destatis zur Verfügung.

Ausführlichere Informationen zur Methodik der Monatserhebung enthält der Qualitätsbericht.

Weitere Auskünfte gibt:
Michael Wollgramm,
Telefon: (0611) 75-24 23,
E-Mail: binnenhandel@destatis.de

Michael Wollgramm | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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