Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Ausfuhren im Jahr 2010: + 18,5% zum Jahr 2009

09.02.2011
Im Jahr 2010 wurden von Deutschland Waren im Wert von 951,9 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 797,6 Milliarden Euro eingeführt.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren die deutschen Ausfuhren damit im Jahr 2010 um 18,5% und die Einfuhren um 20,0% höher als im Jahr 2009.

Die Außenhandelsbilanz schloss im Jahr 2010 mit einem Überschuss von 154,3 Milliarden Euro ab. Im Jahr 2009 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 138,7 Milliarden Euro betragen.

Zusammen mit den Salden für Dienstleistungen (– 9,1 Milliarden Euro), Erwerbs- und Vermögenseinkommen (+ 33,1 Milliarden Euro), laufende Übertragungen (– 37,2 Milliarden Euro) sowie Ergänzungen zum Außenhandel (– 11,1 Milliarden Euro) schloss – nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank – die Leistungsbilanz im Jahr 2010 mit einem Überschuss von 129,9 Milliarden Euro ab. Im Jahr 2009 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 119,9 Milliarden Euro ausgewiesen.

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im Jahr 2010 Waren im Wert von 570,6 Milliarden Euro versandt und Waren im Wert von 503,8 Milliarden Euro von dort bezogen. Gegenüber dem Jahr 2009 stiegen die Versendungen in die EU-Länder um 14,0% und die Eingänge aus diesen Ländern um 17,5%. Die Warenlieferungen in die Länder der Eurozone beliefen sich im Jahr 2010 auf 386,2 Milliarden Euro (+ 12,7%), die Warenbezüge aus diesen Ländern auf 355,5 Milliarden Euro (+ 16,7%). In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im Jahr 2010 Waren im Wert von 184,4 Milliarden Euro (+ 16,6%) ausgeführt und Waren im Wert von 148,3 Milliarden Euro (+ 19,2%) von dort eingeführt.

In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden im Jahr 2010 Waren im Wert von 381,2 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 293,8 Milliarden Euro aus diesen Ländern importiert. Gegenüber dem Jahr 2009 nahmen die Exporte in die Drittländer um 26,0% und die Importe von dort um 24,7% zu.

Im Monat Dezember 2010 wurden von Deutschland Waren im Wert von 81,7 Milliarden Euro (+ 21,0% gegenüber Dezember 2009) ausgeführt und Waren im Wert von 69,8 Milliarden Euro (+ 26,8%) eingeführt.

Kalender- und saisonbereinigt waren die Aus- und Einfuhren im Vormonatsvergleich gegenläufig: Während die Ausfuhren gegenüber November 2010 um 0,5% stiegen, nahmen die Einfuhren um 2,3% ab. Der Außenhandelsbilanzüberschuss lag im Dezember 2010 kalender- und saisonbereinigt bei 14,0 Milliarden Euro.

Die Monatsergebnisse Januar bis November 2010 wurden ein- und ausfuhrseitig revidiert.

Weitere Auskünfte gibt:
Dirk Mohr,
Telefon: +49 611 75 2475,
www.destatis.de/kontakt

Dirk Mohr | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Ausfuhr Außenhandelsbilanz Drittländer EU-Land Einfuhr Eurozone Leistungsbilanz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Zahl der Rheuma-Patienten höher als bisher angenommen
23.11.2017 | Versorgungsatlas

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kosmische Ravioli und Spätzle

Die inneren Monde des Saturns sehen aus wie riesige Ravioli und Spätzle. Das enthüllten Bilder der Raumsonde Cassini. Nun konnten Forscher der Universität Bern erstmals zeigen, wie diese Monde entstanden sind. Die eigenartigen Formen sind eine natürliche Folge von Zusammenstössen zwischen kleinen Monden ähnlicher Grösse, wie Computersimulationen demonstrieren.

Als Martin Rubin, Astrophysiker an der Universität Bern, die Bilder der Saturnmonde Pan und Atlas im Internet sah, war er verblüfft. Die Nahaufnahmen der...

Im Focus: Self-illuminating pixels for a new display generation

There are videos on the internet that can make one marvel at technology. For example, a smartphone is casually bent around the arm or a thin-film display is rolled in all directions and with almost every diameter. From the user's point of view, this looks fantastic. From a professional point of view, however, the question arises: Is that already possible?

At Display Week 2018, scientists from the Fraunhofer Institute for Applied Polymer Research IAP will be demonstrating today’s technological possibilities and...

Im Focus: Raumschrott im Fokus

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung – insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott. Unter dem Namen «Swiss Optical Ground Station and Geodynamics Observatory» erhält die Forschungsstation damit eine noch grössere internationale Bedeutung.

Am Nachmittag des 10. Februars 2009 stiess über Sibirien in einer Höhe von rund 800 Kilometern der aktive Telefoniesatellit Iridium 33 mit dem ausgedienten...

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Kosmische Ravioli und Spätzle

22.05.2018 | Physik Astronomie

Licht zur Herstellung energiereicher Chemikalien nutzen

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics