Anzeige
Die Beförderungsmenge verringerte sich gegenüber 2008 um 41,2 Millionen Tonnen auf 204,5 Millionen Tonnen. Im Jahresverlauf zeigte sich allerdings eine gewisse Erholung: So bewegte sich im November 2009 der Rückgang gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat nur noch im einstelligen Bereich (- 9,7%), im Dezember war sogar erstmals im Jahr 2009 wieder ein Zuwachs von knapp 5% zu verzeichnen.
In den Monaten zuvor lagen die Rückgänge dagegen zum Teil bei über einem Viertel. Zu beachten ist bei diesen Vergleichen allerdings, dass November und Dezember 2008 auch schon von der Wirtschaftskrise beeinträchtigt waren.
Im gesamten Jahr 2009 sind die rein innerdeutschen Gütertransporte per Binnenschiff mit - 9,5% nur unterdurchschnittlich zurückgegangen. Die beförderte Gütermenge verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Millionen Tonnen auf jetzt 52,1 Millionen Tonnen. Sowohl prozentual als auch absolut am stärksten eingebrochen ist der Empfang aus dem Ausland, der um über ein Fünftel nachgegeben hat und ein Minus von knapp 24 Millionen Tonnen aufweist.
Trotzdem blieb diese Verkehrsrelation mit großem Abstand auch weiterhin mengenmäßig die bedeutendste. Mit insgesamt fast 84 Millionen Tonnen erreichte sie einen Anteil von knapp 41% an allen Transporten der Binnenschifffahrt. 2008 waren es allerdings noch etwa 44%.
Die Betrachtung nach Güterarten zeigt kein einheitliches Bild: Die mit 43,4 Millionen Tonnen von der Menge her bedeutendste Güterabteilung - Steine und Erden - nahm 2009 gegenüber dem Vorjahr um 8,4 Millionen Tonnen beziehungsweise etwas über 16% ab. Wesentlich besser gehalten hat sich die zweitwichtigste Güterabteilung - Mineralölerzeugnisse und Ähnliches -, die um knapp 3,2 Millionen Tonnen oder 8,8% geschrumpft ist. Die stärksten Einbrüche zeigten sich bei Erzen und Metallabfällen (- 30,8%) sowie bei Eisen und Nicht-Eisen-Metallen (- 38,2%). Zugenommen hat nur der Transport von landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Hier wurden immerhin 9,5% mehr befördert als noch 2008.
Der kombinierte Verkehr, der 2008 die Marke von zwei Millionen TEU
(=Twenty-Foot-Equivalent-Unit/Standardcontainer) übertroffen hatte, sank 2009 um 8% auf knapp 1,9 Millionen TEU. Damit hat sich die Beförderung von Containern nicht ganz so negativ entwickelt wie der Binnenschiffsverkehr insgesamt. Besonders zum Jahresende zeigte sich eine erhebliche Erholung in diesem Bereich: Im November 2009 stiegen die Containertransporte gegenüber November 2008 um circa 13%, im Dezember 2009 betrug der entsprechende Anstieg sogar über 32%. Die für Dezember 2009 geschätzten 165 000 TEU lagen wieder auf dem Niveau von Dezember 2007, als circa 164 000 TEU auf deutschen Binnenwasserstraßen befördert wurden.
Zwei Tabellen bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.
Weitere Auskünfte gibt:
Manfred Crezelius,
Telefon: (0611) 75-2432,
E-Mail: binnenschifffahrt@destatis.de
Manfred Crezelius | Quelle: Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen: www.destatis.de
Weitere Berichte zu: Binnenschifffahrt > Containertransporte > Güterabteilung > Gütertransport > Mineralölerzeugnisse > TEU
Mütter mit mehreren Kindern haben mit Familiengründung früher begonnen
24.05.2012 | Statistisches Bundesamt
Deutlich weniger Verkehrstote im März 2012 – dennoch negative Quartalsbilanz
24.05.2012 | Statistisches Bundesamt
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten