Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Tschechien wichtigster Handelspartner in Mittel- und Osteuropa

02.05.2002


Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, exportierten deutsche Unternehmen im Jahr 2001 Waren im Wert von 14,9 Mrd. Euro in die Tschechische Republik und importierten Güter für 14,5 Mrd. Euro von dort. Gegenüber dem Vorjahr waren dies Zuwächse von 12,7 % bzw. 16,7 %. Weitaus schwächer expandierten im gleichen Zeitraum sowohl die deutschen Exporte nach Polen (+ 4,9 % auf 15,2 Mrd. Euro) als auch die Importe aus diesem Nachbarland (+ 13,1 % auf 13,5 Mrd. Euro).

Damit war die Tschechische Republik im Jahr 2001 gemessen am Außenhandelsumsatz (Einfuhr und Ausfuhr) wichtigster Handelspartner Deutschlands in Mittel- und Osteuropa, gefolgt von Polen, der Russischen Föderation und Ungarn. In der Rangfolge aller Partnerländer Deutschlands belegte die Tschechische Republik im Jahr 2001 Platz 12 und Polen Rang 13, während die Russische Föderation und Ungarn auf den nachfolgenden Rängen 14 und 15 folgten.

Deutschland ist aus tschechischer Sicht seit mehreren Jahren der mit weitem Abstand wichtigste Außenhandelspartner. So lieferte die Tschechische Republik in den vergangenen Jahren regelmäßig rund 40 % ihrer Exportprodukte nach Deutschland und bezog aus Deutschland rund ein Drittel aller Importwaren.

Die deutschen Ausfuhren in sämtliche Länder Mittel- und Osteuropas stiegen im Jahr 2001 im Vergleich zum Vorjahr um 16,9 % auf 71,1 Mrd. Euro. Der Exportzuwachs in diesen Wirtschaftsraum fiel damit weit kräftiger aus als die Steigerung des deutschen Gesamtexportes im gleichen Zeitraum (+ 6,7 %). Im Jahr 2001 importierten deutsche Unternehmen aus den Ländern Mittel- und Osteuropas Waren im Wert von 70,1 Mrd. Euro. Damit lagen die deutschen Einfuhren aus diesem Wirtschaftsraum im Jahr 2001 um 8,9 % über dem Vorjahreswert und wiesen ebenfalls eine weit höhere Dynamik auf als die deutsche Gesamteinfuhr (+ 2,2 %).

Die deutsche Handelsbilanz mit Mittel- und Osteuropa schloss im Jahr 2001 mit einem geringen Exportüberschuss von 1,0 Mrd. Euro ab, während sich im Jahr zuvor ein recht hoher Importüberschuss ergab (– 3,5 Mrd. Euro). Mit den Ländern Mittel- und Osteuropas wickelte Deutschland im Jahr 2001 rund ein Zehntel seines Außenhandels ab (Exportanteil der MOE-Länder: 11,2 %, Importanteil: 12,7 %).

Die Ländergruppe "Mittel- und Osteuropa" umfasst in der deutschen Außenhandelsstatistik – neben den oben genannten Staaten - unter anderem sämtliche Nachfolgestaaten der früheren Sowjetunion und des früheren Jugoslawien sowie Bulgarien und Rumänien.

Weitere Auskünfte erteilt: Andreas Kuhn,
Telefon: (0611) 75-2993,

... mehr zu:
»Föderation »Handelspartner

E-Mail: andreas.kuhn@destatis.de


Andreas Kuhn | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de/

Weitere Berichte zu: Föderation Handelspartner

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Zahl der Rheuma-Patienten höher als bisher angenommen
23.11.2017 | Versorgungsatlas

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics